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Sparsam Autofahren: So gehts! — 11 Kommentare

  1. Ihre Tipps sind wirklich gut. Da könnte viel drin liegen!
    Leider sieht die Realität auf unsereren Autobahnen so aus, dass jeder meint, er könne zwei Sekunden sparen, wenn er überholt – oder eben auf der linken Spur bleibt. Dass viele Autofahrer, wenn sie überholt haben, haarscharf vor mir wieder rechts einbiegen, hat mit Respektlosigkeit zu tun. Man darf ja in solchen Fällen nicht mal auf die Hupe drücken!
    Mein Fazit als Vielautofahrer: Bekehrung zum slow-drive und defensiver Fahrweise. Fällt nicht immer leicht, aber mich entlastet es. Es ist ja nicht nur der Spritverbrauch, sondern auch der Blutdruck, der sinkt.

  2. Der Tipp mit dem auskuppeln ist nur bedingt sinnvoll – Fahrzeuge, die eine Einspritzregulierung haben (selbst mein 10 Jahre alter Opel hat das!) pumpen kein Benzin mehr wenn der Wagen rollt ABER ein Gang eingelegt ist…

  3. Hi daniel, endlich habe ich mir die zeit genommen, deine fahrtipps zu lesen. Ich bin auch deiner meinung, energiesparen lohnt sich der umwelt zu liebe immer, auch wenn es nur wenig ist.

  4. Bei 30 in den fünften Gang? Da bleibt der Motor bestimmt nicht an. Ich hab bei 50 im fünften nichtmal 1300 u/min, bei 30 wären es dann wohl 500.

  5. Das geht durchaus, Florian. Prinzipiell geht es einfach darum, möglichst niedertourig zu fahren. Aber natürlich hängt die kleinstmögliche Tourenzahl von der Kraft des Motors ab. Mein 2-Liter-Motor läuft ab einer Drehzahl von 800 Touren ruhig, ab 1000 Touren kann ich (auf ebener Strasse) beschleunigen, sogar Vollgas geben. Aber, klar, er geht dann nicht ab wie die Post, Kavalierstarts sind ab 1000 Touren nicht möglich. Ganz abgesehen davon dass Kavalierstarts weder erwünscht noch sparsam sind.

    Kann also gut sein, dass die untere Grenztourenzahl für den höchsten Gang je nach Auto- und Motortyp etwas verschieden ist. Bei ruhiger Fahrweise müsste es aber bei fast jedem Motor ab ungefähr 1000 Touren gehen.
    [Ergänzung 21.5.] Ab welcher Geschwindigkeit dies im höchsten Gang geht, hängt aber sicherlich vom Getriebe ab, ja. Es kann schon sein, dass dein Auto erst ab 40 km/h im höchsten Gang auf 1000 Touren kommt.

  6. Das mit dem Auskuppeln stimmt sicher nicht. Fast alle Autos haben heute eine sogenannte Schubabschaltung, d.h, dass eben kein Sprit verbraucht, wenn man den Motor bremsen lässt.

    Vor allem bei Fahrten über Land ist es sinnvoll den Schwung der Masse auszunutzen. D.h. wenn die Strasse in eine Senke geht etwas beschleunigen, damit man die nächste Steigung, eben mit mehr Schwung, bewältigen kann. Vorausschauendes Fahren gilt auch ganz speziell bei den Kreiseln. Hier könnte oftmals viel Energie gespart werden, wenn nur alle die nötige Aufmerksamkeit hätten.

  7. Oliver, du bist nicht der einzige, der den Tipp mit dem Auskuppeln kritisiert. Offenbar muss ich den Punkt rausnehmen oder klarstellen. Wichtig ist ja, dass man kein Gas mehr gibt und erst direkt vor dem Hindernis (etwa der Ampel) bremst, sondern den Wagen ausrollen lässt und so weniger Benzin verbraucht und am Ende weniger stark bremsen muss. Bei meinem aktuellen Wagen ist es noch so, dass er rascher an Fahrt verliert, wenn ich nur vom Gas gehe, als wenn ich noch auskupple. Das ist manchmal von Vorteil, manchmal ein Nachteil, deshalb kupple ich je nach Situation manchmal aus und manchmal nicht.

  8. auskuppel verbraucht mehr sprit als Motorbremse, das Auto hält ja im Leerlauf(und nichts anderes ist Auskuppel) die Mindestdrehzahl aufrecht um nicht auszugehen. wenn man einfach nur vom Gas geht, also keinen Treibstoff mehr reinpumpt dreht sich der Moter einfach durch das Fahren vom Motor und das verbracuht keinen Tropfen sprit!

  9. Hallo,

    toller Artikel, schön dass du diese Tips zusammengefasst hast.
    Was noch fehlt ist unnötiges Gewicht loszuwerden (Kästen, Werkzeuge, Schwiegermutter, Kindersitze die nicht benutzt werden, Ersatzrad kann man durch tire-fit ersetzen…

    Das mit dem ausschalten finde ich eine schlechte Idee. Ich kenne zwar keinen Wagen wo das Lenkradschloss einrastet wenn der Schlüssel noch im Schloss ist, aber Bremsen und Lenkung können schnell schwergängiger werden.

  10. Das ist richtig, bei ausgeschaltetem Motor können Bremsen und Lenkung schnell schwergängig werden. Man muss halt einfach damit umgehen können und mehr Kraft aufwenden, dann geht das schon.

  11. Je nach Situation wende ich beides an:
    1) Im Leerlauf ausrollen lassen
    2) Schubabschaltung (Fuß vom Gaspedal und ausrollen lassen)

    Wenn ich NICHT bremsen muss und die Situation vor mir es erlaubt (wenig Autos unterwegs oder sie sind weiter weg), lasse ich den Wagen im Leerlauf ausrollen, um NICHT rasch an Fahrt zu verlieren. Denn genau DAS passiert, wenn man hier 2) nutzt.

    BSP: 1,0 km vor mir wird das Licht rot; ich bin mit 70-80 km/h unterwegs (nicht in der Stadt, versteht sich!)
    -Sobald ich den Wechsel auf rot sehe, lasse ich den Wagen im Leerlauf gleiten. Dann vielleicht 300-400m vor der Ampel, lege ich einen geeigneten Gang ein, um so von der Schubabschaltung auf den letzten Metern zu profitieren. Mit 70-80 km/h im Leerlauf beläuft sich mein Momentanverbrauch gerade mal auf 0,5-0,9 l/100 km. Auf den letzten Metern nutze ich dann die Schubabschaltung, hier also 0 l/100 km. Die Mathematik zeigt, das der Durchschnitt so niedrig bleibt.

    Meiner Ansicht nach sollte man beide Verfahren kombinieren. Nur so konnte ich mit meinem BMW 118d (2008) einen durchschnittlichen Verbrauch von 3,8 l/100 km (ohne Stau über eine ganze Woche à 359,2 km auf einer Strecke aus Stadt und Stadtautobahn). Derzeit liegt dieser Wert (wg. vieler Staus) bei 4,2, was immer noch unterhalb der offiziellen BMW-Zahlen (4,5) liegt.

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