Archiv für die 'Spiritualität' Kategorie

Su­san Cain: Die Macht der Introvertierten

Su­san Caine ist ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­le­rin und Au­to­rin des Bu­ches Quiet: The Power of In­tro­verts in a World That Can’t Stop Tal­king. Sie hat eine Home­page, auf der un­ter an­de­rem un­ten­ste­hen­des Ma­ni­fest nach­zu­le­sen ist:  Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Freitag, der 4. Mai 2012
Unter: Spiritualität, Wirtschaft, Wissenschaft | Keine Kommentare »

Ge­spräch zweier Fö­ten im Mutterleib

Die Quelle die­ses Tex­tes über zwei Zwil­linge, ei­nes Skep­ti­kers und ei­nes Op­ti­mis­ten, ist Ji­rina Prekop, eine tsche­chi­sche Psychologin.

Im Mut­ter­leib dis­ku­tie­ren zwei Fö­ten mit­ein­an­der. Der eine ist gläu­big, der an­dere nicht.

Athe­is­ti­scher Fö­tus: Und du? Glaubst du an ein Le­ben nach der Ge­burt?
Gläu­bi­ger Fö­tus: Aber si­cher. Es ist of­fen­sicht­lich, dass ein Le­ben nach der Ge­burt exis­tiert. Und wir sind grade des­we­gen hier, da­mit wir hier stark wer­den kön­nen und be­reit für das, was uns da­nach er­war­tet.
AF: Das macht al­les kei­nen Sinn. Es gibt nichts nach der Ge­burt. Kannst du dir denn vor­stel­len, wie so ein Le­ben aus­se­hen könnte?
GF: Nun ja, ich kenne nicht alle De­tails. Aber da drü­ben wird es viel Licht ge­ben, viel Freude. Und bei­spiels­weise wer­den wir da drü­ben mit un­se­rem Mund es­sen.
AF: Was für ein Un­sinn! Wir ha­ben un­sere Na­bel­schnur, die uns er­nährt. Und von die­sem an­de­ren Le­ben ist noch kei­ner zu­rück­ge­kehrt. Durch die Ge­burt wird das Le­ben ganz ein­fach be­en­det.
GF: Nein! Ich weiss zwar nicht ge­nau, wie die­ses Le­ben nach der Ge­burt aus­sieht, aber wir wer­den auf je­den Fall un­sere Mut­ter se­hen und sie wird sich um uns küm­mern.
AF: Mut­ter? Glaubst du an Mut­ter?!? Und wo ist sie?
GF: Aber sie ist übe­r­all! Sie um­gibt uns! Dank ihr le­ben wir, und ohne sie sind wir nichts. Sie wacht über uns in je­dem Au­gen­blick.
AF: Das ist ab­surd! Hast du sie schon ge­se­hen? Ich auch nicht! Also exis­tiert sie of­fen­sicht­lich nicht. Und wenn sie doch exis­tie­ren sollte, wa­rum ma­ni­fes­tiert sie sich nicht?
GF: Nun, ich bin nicht ein­ver­stan­den. Weil, manch­mal, wenn al­les ru­hig wird, dann kann man hö­ren, wie sie singt…fühlen, wie sie un­sere Welt streichelt…ich bin si­cher, dass un­ser wah­res Le­ben erst nach der Ge­burt be­ginnt.
AF: Ich bin vor al­lem über­zeugt da­von, dass nach der Ge­burt gar nichts ist. Das ist doch al­les irrational.

Erstellt am Sonntag, der 15. Januar 2012
Unter: Spiritualität | Keine Kommentare »

Neues An­ge­bot: Kab­ba­lis­ti­sche Namensanalyse

Vor län­ge­rer Zeit hatte ich mal ein Buch ge­le­sen über die alte he­bräi­sche Kunst der Kab­ba­lis­tik, und wie man da­mit Be­griffe und Na­men ana­ly­sie­ren kann. Wie­viel Wahr­heit da­hin­ter­steckt kann ich nicht wirk­lich be­ur­tei­len, es geht wohl in eine ähn­li­che Rich­tung wie bei den Ho­ro­sko­pen. Je­den­falls habe ich ein paar in­ter­es­sante Dinge da­bei festgestellt.

Jetzt habe ich eine Soft­ware ge­schrie­ben, die diese Be­rech­nun­gen durch­führt und biete sie neu an. Des­halb fin­det man jetzt auf der Angebote-Seite ei­nen Hin­weis auf die neue kab­ba­lis­ti­sche Na­mens­ana­lyse.

Ich wün­sche al­len viel Spass bei der Ana­lyse ih­res Namens.

Erstellt am Dienstag, der 15. März 2011
Unter: Blogroll, Spiritualität | 1 Kommentar »

Als ich mich selbst ge­nug zu lie­ben begann

Der fol­gende Text wird irr­tüm­lich Char­lie Chap­lin zu­ge­schrie­ben. Der Irr­tum tut aber sei­ner Schön­heit kei­nen Ab­bruch. Wel­ches die wahre Quelle ist, kön­nen Sie am Ende des Ar­ti­kels nachlesen.


Als ich mich selbst ge­nug zu lie­ben be­gann,
habe ich ver­stan­den,
dass ich im­mer und bei je­der Ge­le­gen­heit,
zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort bin
und dass al­les, was ge­schieht, rich­tig ist -
von da an konnte ich ru­hig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

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Erstellt am Mittwoch, der 22. Dezember 2010
Unter: Spiritualität | Keine Kommentare »

Mehr Mann

Män­ner, die ein biss­chen älter wer­den, flüch­ten sich in der Re­gel ir­gend­wann in alle mög­li­chen, meist lä­cher­li­chen Rol­len: Der Ma­ra­thon­läu­fer, der Sport­wa­gen­fah­rer, der Golf­spie­ler, der Play­boy, der Kon­sum­kri­ti­ker, der all den Spass, den er in jün­ge­ren Jah­ren hatte, so­lange im Hirn wie­der­käut, bis er sein Nicht­mehr­vor­han­den­sein als be­frei­end emp­fin­det. Dazu ver­stärkt sich bei be­reits hüft­stei­fen Män­nern über 40 die Ten­denz, wie Stu­dien im Be­kann­ten­kreis zei­gen, nur noch in sich selbst hin­ein­zu­hö­ren; das Des­in­ter­esse der Welt und an an­de­ren Men­schen re­gel­recht zu kul­ti­vie­ren. Die ihn um­ge­bende Aura der Ver­här­tung ver­wech­selt der al­ternde Mann dann mit Vi­ri­li­tät. Selbst Frau und Kin­der im Le­ben des al­tern­den Man­nes schaf­fen es oft­mals nicht, das eine, grosse Pro­blem zu lö­sen: seine Un­fä­hig­keit, sein Le­ben wirk­lich zu tei­len, mit Wor­ten zu teilen.

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Erstellt am Mittwoch, der 1. Dezember 2010
Unter: Beziehungsratschläge, Freundschaften, Spiritualität | Keine Kommentare »

Für Män­ner die et­was riskieren

Eine be­son­dere Form des Coachings

Dr. Urs DudleDie­ser Ar­ti­kel er­schien in leicht ab­ge­än­der­ter Form un­ter dem Ti­tel “Ma­na­ger mit Cha­rak­ter” in Al­pha — der Ka­der­markt der Schweiz am 31. 5. 2003. Da der Au­tor ein Freund von mir ist und ich für den Män­ner­work­shop Si­mul­tan­über­set­zer bin, re­pro­du­ziere ich den Ar­ti­kel gerne hier auf mei­nem Blog. Mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Au­tors, Herrn Urs Dudle.

Män­ner­work­shops und Se­mi­nare mit Män­nern ent­fal­ten nach­haltige Wir­kung und das ge­rade auch im Hin­blick auf den Be­ruf. Durch ih­ren un­ge­wöhn­li­chen, di­rek­ten Ap­proach stel­len sol­che Work­shops eine spe­zi­elle und ef­fi­zi­ente aber sehr per­sön­li­che Form des Coa­chings dar.

“Neue Män­ner braucht das Land!” sang Ina De­ter vor ein paar Jah­ren in ih­rem Lied. In Zei­ten, wo das Ver­trauen in viele un­se­rer Wirt­schafts­ka­pi­täne er­schüt­tert ist, wird die­ser Ge­danke gerne wie­der auf­ge­nom­men. Die­ser et­was ra­di­kale Ruf mag in uns zwie­späl­tige Ge­fühle her­vor­ru­fen. Tat­sa­che bleibt aber, daß das Thema Mann viel un­ge­nutz­tes Po­ten­tial in sich birgt.

In die­sem Ar­ti­kel wer­den die wich­tigs­ten As­pekte der Män­ner­ar­beit aufge­zeichnet und ihre Be­zie­hung zu wirt­schaft­lich re­le­van­ten Wer­ten und Fä­hig­kei­ten dar­ge­stellt. Die­ser Ver­bin­dung ste­hen lei­der oft­mals Vor­ur­teile von bei­den Sei­ten im Wege. Rich­tig auf­ge­baut kann Män­ner­ar­beit für sich al­leine ste­hen oder ei­nem tra­di­tio­nel­len Coa­ching (von Führungskräf­ten) we­sent­li­che As­pekte bei­fü­gen, in­dem sie eine di­rekte Ver­bin­dung zum männ­li­chen Kern auf­baut. An­statt sich in Zie­len, Ana­ly­sen und Tech­nik zu ver­lie­ren steht die Echt­heit, die Au­then­ti­zi­tät im Zen­trum. Da­mit wer­den brach lie­gende En­er­gie­quel­len an­ge­zapft, per­sön­li­che wie kol­lek­tive, wo­bei vor al­lem letz­tere in Freund­schaft und Ge­mein­schaft wur­zeln. Erst aus der Echt­heit ent­steht wirk­li­che Klar­heit, Vi­sion und ein Verantwortungs­bewußtsein, als Chef, als Coach oder ein­fach als Va­ter. Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Montag, der 16. März 2009
Unter: Spiritualität, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Evo­lu­tion vs. Krea­tio­nis­mus vs. In­tel­li­gen­tes De­sign — Wi­der­spruch oder Ergänzung?

Mich er­staunt im­mer wie­der die Hef­tig­keit, mit der diese Dis­kus­sion be­son­ders in den USA ge­führt wird. Im Ta­ges­an­zei­ger vom 31. Ja­nuar 2009 be­rich­tet Hu­ber­tus Breuer un­ter dem Ti­tel “Im Zwei­fels­fall schlägt Gott die ex­akte Wis­sen­schaft” über den Ver­such christ­li­cher Fun­da­men­ta­lis­ten in den USA, die Evo­lu­ti­ons­lehre zu verteufeln:

Sie ver­lo­ren un­zäh­lige Ge­richts­fälle, trotz­dem ver­su­chen in Ame­rika Krea­tio­nis­ten seit Jahr­zehn­ten, in Schu­len bib­li­sche Schöp­fung statt Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gie zu lehren.

Das regt mich an, zu die­sem Thema eben­falls mei­nen Senf zu ge­ben. Es könnte doch al­les so ein­fach sein.

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Erstellt am Montag, der 2. Februar 2009
Unter: Spiritualität, Wissenschaft | 7 Kommentare »