Archiv für die 'Computer' Kategorie

Wie lö­sche ich ein Bild aus Google? — vom Um­gang mit dem Urheberrecht

Frage ei­nes Kun­den von mir:

Gu­ten Tag Herr Hei­ni­ger
Ich möchte ein Bild aus mei­ner Web­seite lö­schen. Die­ses Bild ist ge­löscht auf der Home­page und in der Me­dia­thek mei­nes CMS. Es taucht aber im­mer noch auf, wenn ich in der Google Bil­der­su­che da­nach su­che. Kön­nen Sie mir hel­fen, wie ich die­ses Bild für im­mer und ewig los werde?
Herz­li­chen Dank im Vor­aus und son­nige Grüsse

Meine Ant­wort dar­auf:
Wie ich auf Nach­frage von Ih­rem Chef hörte, be­ka­men Sie Post von ei­nem An­walt, der als Ver­tre­ter des Ur­he­bers des be­tref­fen­den Bil­des Un­ter­las­sung und Scha­den­er­satz for­dert. Sie hat­ten das be­sagte Bild von ei­ner an­de­ren Web­seite her­un­ter­ge­la­den und auf der Web­seite Ih­res Ar­beit­ge­bers ver­wen­det.
Ich weiss nicht, ob Ih­nen das be­kannt ist: Das Ur­he­ber­recht gibt dem Ur­he­ber künst­le­ri­scher Werke weit­ge­hende Frei­heit in die Hand, über die Ver­wen­dung sei­ner Werke frei zu ver­fü­gen. Er darf für je­den Ein­satz Li­zenz­ge­büh­ren ver­lan­gen. Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Montag, der 11. Juli 2011
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Auf­trags­an­ge­bot Übe­r­ar­bei­tung ei­ner Access-Datenbank-Lösung — meine Stellungnahme

Kürz­lich hat mich ein Kum­pel an­ge­fragt: Er hätte da in sei­nem Job eine Access-Entwicklung Daten­bank, wel­che im­mer noch nicht ge­löst sei, und je­mand wie ich könnte das si­cher kom­pe­tent lö­sen, und was ich von der Idee hal­ten würde. Hier meine Ant­wort darauf:


Nun, eine sol­che Access-Entwicklung müsste man na­tür­lich se­riös als Ent­wick­lungs­pro­jekt auf­zie­hen mit ei­ner Ana­ly­se­phase, in der die Bedürfnisse/Wünsche/Anforderungen auf­ge­zeich­net und schrift­lich fest­ge­hal­ten wer­den, und zwar so prä­zise wie mög­lich, dann eine Of­fert­phase, in der der Auf­wand für die Um­set­zung ge­schätzt und ein Preis da­für fest­ge­legt wird. Da­nach kann das Ding in der Um­set­zungs­phase ge­baut wer­den. Dar­auf folgt eine Test­phase und am Ende eine In­be­trieb­set­zungs­phase. Und ob Ac­cess über­haupt das am Bes­ten ge­eig­nete Werk­zeug ist für den vor­ge­se­he­nen Ein­satz müsste eben­falls in der Ana­lyse– und Of­fert­phase ge­nauer un­ter­sucht wer­den. Mög­li­cher­weise gibt es an­dere An­sätze, die noch bes­ser tau­gen. Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Mittwoch, der 22. Juni 2011
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War­nung vor Lösegeld-Trojanern

Heise Se­cu­rity mel­det das Auf­tre­ten völ­lig neuer Ge­fah­ren durch Vi­ren und Tro­ja­ner. Wa­ren sol­che Din­ger frü­her in ers­ter Li­nie läs­tig (weil sie den Be­trieb des Com­pu­ters be­ein­träch­tig­ten) bis ge­fähr­lich (weil sie un­ter Um­stän­den Da­ten zer­stör­ten) kön­nen heut­zu­tage so­gar Lö­se­geld­for­de­run­gen ins Haus stehen.

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Erstellt am Freitag, der 15. April 2011
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Emp­feh­lun­gen für die Ar­beit mit dem Computer

Frü­her be­stand die Ar­beit am Com­pu­ter darin, die ge­eig­nete Soft­ware zu be­schaf­fen, sie ab CD zu in­stal­lie­ren, und dann da­mit zu ar­bei­ten. Heut­zu­tage macht man im­mer mehr di­rekt im In­ter­net. Des­halb ar­bei­tet man im­mer mehr nur noch mit ei­ner Soft­ware: Mit dem Browser.

Ei­nen oder meh­rere gute Brow­ser einsetzen

Zur Er­in­ne­rung: Brow­ser ist der Über­be­griff für die Ka­te­go­rie von Soft­ware, mit der man Web­sei­ten öff­net und so­mit im In­ter­net sur­fen geht. Es gibt viele ver­schie­dene Brow­ser, aber die wich­tigs­ten sind der Mi­cro­soft In­ter­net Ex­plo­rer (vor dem seit Jah­ren im­mer wie­der ge­warnt wird), der Mo­zilla Fi­re­fox (er hat in­zwi­schen viele An­hän­ger), der Apple Sa­fari (für alle Mac– und iPhone-Fans), Google Chrome und Opera. Eine be­queme Mög­lich­keit, zu­sätz­li­che Brow­ser zu in­stal­lie­ren, bie­tet Mi­cro­soft sel­ber hier an (bzw. MS wurde dazu von der EU Wett­be­werbs­be­hörde gezwungen).

Die Tat­sa­che, dass im­mer mehr Funk­tio­nen im In­ter­net an­ge­bo­ten wer­den, wird auch als “cloud-computing” be­zeich­net, also Com­pu­ter­ar­beit in der Wolke. Mit der Wolke ist, eben, das In­ter­net ge­meint als mehr oder we­ni­ger luf­ti­ges Ge­bilde, das sein Aus­se­hen dau­ernd ändert.

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Erstellt am Montag, der 29. November 2010
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Wie ar­chi­viere ich meine Daten?

Diese Frage wird im­mer wie­der an mich her­an­ge­tra­gen: Wie ar­chi­viere ich meine Fo­tos oder meine Mu­sik oder wich­tige Do­ku­mente auf eine wirk­lich dau­er­hafte Art und Weise? Wel­ches Spei­cher­me­dium taugt da­für am bes­ten? CD? DVD? ex­terne Fest­platte? USB-Stick?

Nun, so ein­fach ist die Frage nicht zu be­ant­wor­ten. Es gibt da­bei ver­schie­dene As­pekte zu be­rück­sich­ti­gen, wenn man si­cher­stel­len will, dass die gross­ar­ti­gen Fo­tos oder die Mu­sik­schätze auch in 10 Jah­ren noch be­nutzt wer­den kön­nen. Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Dienstag, der 31. August 2010
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Vor­sicht vor Scareware

In der letz­ten Zeit gibt es ver­mehrt so ge­nannte Sca­re­ware (Angst­ma­chende Soft­ware). Der Be­griff be­zeich­net Soft­ware, die ei­nem eine Be­dro­hung vor­täuscht und so Angst ein­jagt, und ver­spricht, ge­gen Be­zah­lung die Be­dro­hung zu be­sei­ti­gen. Am häu­figs­ten gibt es dies in der Form, dass eine Soft­ware sich als An­ti­vi­rus­pro­gramm aus­gibt, das meh­rere bis hun­derte von Vi­ren auf dem ei­ge­nen Com­pu­ter fest­ge­stellt ha­ben will, und die ge­gen eine Ge­bühr die Virus-Entfernungsfunktion zu ak­ti­vie­ren ver­spricht. Wenn man be­zahlt, dann tritt tat­säch­lich Ruhe ein, der Vi­ren­be­fall wird dann als be­ho­ben gemeldet.

Wie sieht so­was aus?

Ich habe sel­ber schon eine sol­che Soft­ware auf dem Com­pu­ter ei­nes mei­ner Kun­den vor­ge­fun­den. Sie hat tat­säch­lich hun­derte von Vi­ren fest­zu­stel­len be­haup­tet. Was mir in der Tat Angst ein­jagte. Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Freitag, der 20. August 2010
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Meine Mail soll nicht als Junk ankommen

Kürz­lich hat mich ein Be­kann­ter ge­fragt: Was kann ich tun, um zu ver­hin­dern, dass meine Mails beim Emp­fän­ger als Junk-Mail ankommen?

Meine Ant­wort: We­nig bis gar nichts, weil du dar­auf kei­nen Ein­fluss hast. Ob eine Mail als Junk ein­ge­stuft wird oder nicht ent­schei­det rein der Emp­fän­ger, nicht der Ab­sen­der. Ge­nauer ge­sagt, nor­ma­ler­weise ent­schei­det das ent­we­der der emp­fan­gende Mail­ser­ver (im kon­kre­ten Fall hot­mail) oder die Mail­cli­ent­soft­ware, wenn man denn eine be­nutzt (also z.b. Mi­cro­soft Out­look mit ei­nem ent­spre­chen­den Spamschutz-Plugin).

In bei­den Fäl­len muss der Emp­fän­ger sich sel­ber darum küm­mern, ob eine ge­wünschte Mail als Spam (un­er­wünscht) oder Ham (er­wünscht) be­ur­teilt wor­den ist — und kann dann in der Re­gel auch sei­nen Spam­fil­ter ent­spre­chend kor­ri­gie­ren, in­dem er ihm be­wusst mit­teilt, jene be­stimmte Mail, die als Spam be­ur­teilt wor­den sei, sei eben ge­rade NICHT Spam (und umgekehrt).

Wenn der Emp­fän­ger also Mails nicht kriegt, die er ei­gent­lich er­war­tet, dann muss er in sei­nem Post­fach nach dem Spam-Ordner fahn­den und nach­schauen, ob die Mail viel­leicht un­be­ab­sich­tigt dort ge­lan­det ist. Und wenn ja, dann muss er ver­su­chen, dem Spam-Filter mit­zu­tei­len, dass der falsch ge­ur­teilt habe, da­mit das­selbe in Zu­kunft nicht mehr pas­siert. Und um­ge­kehrt kann er bei Mails, die in der in­box ge­lan­det sind, die er aber für Spam hält, eben ge­rade diese Tat­sa­che auch über ir­gend ei­nen But­ton oder so mit­tei­len. Dann wer­den sol­che Mails in Zu­kunft di­rekt im Spam-Ordner lan­den. Er kann hin­ge­gen nicht von dir ver­lan­gen, die Mail nicht als Spam zu ver­sen­den, weil du als Ab­sen­der eben ge­nau dar­auf kei­nen Ein­fluss hast. Das wäre ja noch schö­ner. Dann wür­den alle Spam­mer ihre Mails als nicht-Spam kennzeichnen.

Ne­ben­bei: Spam oder Junk — das ist das­selbe, näm­lich un­er­wünsch­ter Wer­be­müll. Die ei­nen nen­nen es so oder so.

Erstellt am Sonntag, der 15. August 2010
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