Wie soll ich mei­nen Com­pu­ter vor Be­dro­hun­gen schützen?

Vor ein paar Ta­gen hat mich ein Freund ge­fragt: “Nach ei­nem Vi­ren­be­fall habe ich mei­nen Com­pu­ter kom­plett neu in­stal­liert und ein­ge­rich­tet. Mein al­tes An­ti­vi­ren­pro­gramm funk­tio­niert auf dem neuen Win­dows 7 nicht mehr.  Ich nehme an, ich muss mir ein neues kau­fen. Was emp­fiehlst Du?? Qua­li­tät ist hier wichtig!”

Und meine Ant­wort dar­auf lautet:

Da hast du na­tür­lich recht. Ge­nau an die­sem Punkt ist Qua­li­tät am wich­tigs­ten. Und die Aus­wahl gross und schwie­rig. Es gibt viele Fir­men, die in die­sem Be­reich Geld ver­die­nen wol­len. Er­staun­li­cher­weise kom­men Tests von Fach­zeit­schrif­ten im­mer wie­der zur Er­kennt­nis, dass ers­tens alle nur mit Was­ser ko­chen, und dass zwei­tens über­ra­schend viele Pro­dukte lau­sig sind und ei­gent­lich ihr Geld nicht wert.

Ins­be­son­dere sollte man diese so ge­nann­ten “In­ter­net Se­cu­rity Sui­tes” ver­mei­den, die An­ti­vi­rus, Spam-Schutz, Phishing-Filter, Spyware-Schutz, Per­so­nal Fire­wall und al­les mög­li­che in ei­nem ein­zi­gen Pro­dukt ver­ei­nen. Die ma­chen dann zwar wirk­lich all diese Dinge, aber nichts da­von wirk­lich gut. Bes­ser ist es da­her, die bes­ten Pro­dukte für die Be­dro­hun­gen, die ei­nem wirk­lich Sor­gen ma­chen, aus­zu­wäh­len und zu be­nut­zen.  Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Montag, der 24. Oktober 2011 von Daniel
Unter: Computer | Keine Kommentare »

Wählt die Pi­ra­ten­par­tei in den Nationalrat!

Hier der Wahl­spot für die Na­tio­nal­rats­wah­len 2011:

Und bitte schau dir doch auch die Kan­di­da­ten und die wich­tigs­ten Punkte des Par­tei­pro­gramms an.

Erstellt am Donnerstag, der 15. September 2011 von Daniel
Unter: Blogroll | Keine Kommentare »

Öko­lo­gie der älte­ren Generation

Eine alte Frau nahm sich ei­nen Plas­tik­sack für ihre Ein­käufe, und die Kas­sie­rin warf ihr vor, nicht öko­lo­gisch zu han­deln. Die Kas­sie­rin sagte zu der Frau, dass die Ge­ne­ra­tion der al­ten Dame den Um­welt­schutz über­haupt nicht ver­stünde; dass es aus­schliess­lich die Jun­gen seien, die für die alte Ge­ne­ra­tion be­zah­len müss­ten, wel­che die gan­zen na­tür­li­chen Res­sour­cen ver­schwen­det habe! Die alte Frau ent­schul­digte sich und erklärte: «Es tut mir leid, wir hat­ten da­mals, zu mei­ner Zeit, keine öko­lo­gi­sche Be­we­gung.» Als sie den La­den ver­liess, mit un­be­hag­li­cher Mine, setzte die Kas­sie­rin, ei­sig, hinzu: “Es sind Leute wie Sie, die auf un­sere Kos­ten die gan­zen Res­sour­cen rui­niert ha­ben. Ist doch wahr, ihr habt da­mals über­haupt keine Rück­sicht ge­nom­men auf die Umwelt!”

Die alte Dame wandte ein, dass man da­mals die Milch­fla­schen und auch die Co­laf­la­schen in den La­den zu­rück­brachte. Der La­den hat sie in die Fa­brik zu­rück­ge­schickt, wo sie ge­wa­schen, ste­ri­li­siert, und er­neut ab­ge­füllt wur­den; man be­nutzte die­selbe Fla­sche meh­rere Male. Und sie fügte hinzu: Da­mals, zu mei­ner Zeit, hat man die Fla­schen ganz re­ell re­zy­kliert, aber man kannte kei­nen Umweltschutz.

Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Dienstag, der 23. August 2011 von Daniel
Unter: Fun, Politik, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Wir dis­ken Comp­speak, Lek­tion 1 — 3

Es ist un­ent­schuld­bar, dass im Com­pu­ter­zeit­al­ter Wör­ter wie “löschen” benutzt wer­den, so als sei eine bi­näre Da­tei ein La­ger­feuer im Pa­läo­li­thi­kum, in wel­ches drei Ne­an­der­ta­ler, um Was­ser zu sparen, hineinschiffen! In der ers­ten Lek­tion des Kur­ses “Comp­speak dis­ken” wol­len wir gleich ein­mal ler­nen: Eine Da­tei wird nicht ge­löscht, sie wird de­le­tiert (sprich: di­lii­tiert). Auch von “spei­chern” wol­len wir nicht mehr spre­chen, denn der mo­derne User ist kein frän­ki­scher Leib­ei­ge­ner, der zur Ern­te­zeit ein Säck­lein Ge­treide in den wind­schie­fen Vor­rat­sturm sei­nes Herrn trägt. Es muss heis­sen: “Ich habe ge­savt” (sprich: ge­seiift). Wir ver­wen­den ge­savt auch an­stelle des ver­al­te­ten Wor­tes “ver­ste­hen” bzw. “Verstand”. Bitte spre­chen Sie nun übungs­hal­ber fol­gende Sätze nach: “Ich habe Kant nicht ge­savt.” “Die SVP setzt auf den ge­sun­den Menschensave.” “George W. Bush drückt sich manch­mal un­sa­ve­bar aus.” (Ach­tung! “Sa­ven” wird von An­fän­gern oft mit “dis­ken” ver­wech­selt. Merke: Dis­ken = et­was Ge­sav­tes dau­er­haft sa­ven, also ler­nen. Bei­spiel: “Nicht für die Schule, für das Le­ben dis­ken wir.”)

Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Donnerstag, der 18. August 2011 von Daniel
Unter: Computer, Fun | Keine Kommentare »

Wa­rum kommt meine Web­seite auf Thai? — wie Web­sei­ten mit Spra­chen umgehen

Mein Bru­der hat mich schon vor län­ge­rer Zeit ge­fragt, wa­rum denn ei­gent­lich “un­sere Seite” auf Thai­län­disch an­ge­zeigt werde, wenn er es in den Fe­rien in Thai­land auf­rufe. Ich ver­stand erst gar nicht, was er meinte, weil doch heiniger-net.ch gar nicht auf Thai­län­disch an­ge­zeigt wird, son­dern höchs­tens auf Deutsch, Eng­lisch und Fran­zö­sisch. Aber kürz­lich hat er mir die­ses Bild­schirm­foto (Screen-Shot) zu­kom­men las­sen, wor­auf ich end­lich sah, was er meinte. Jetzt konnte ich ihm end­lich eine sinn­volle Ant­wort ge­ben. Näm­lich diese hier:


Lie­ber Peter

Wenn du von “mei­ner Home­page” re­dest, dann denke ich na­tür­lich an http://www.heiniger-net.ch — also meine öffent­li­che Home­page bzw. mein Blog, das Ding mit dem grü­nen Bal­ken oben drü­ber. Und ge­rade die­ses Teil kommt nicht auf Thai son­dern nur auf ei­ner der von mir vor­ge­se­he­nen Spra­chen — die da sind: Deutsch, Fran­zö­sisch, Eng­lisch. Wo­bei je­weils alle “Sei­ten” in al­len drei Spra­chen zur Ver­fü­gung ste­hen, weil ich die per­sön­lich sel­ber über­setzt habe — aber nur die we­nigs­ten “Ar­ti­kel” (das sind die Texte auf der “Home”-Seite), weil ich bei de­nen meis­tens zu faul bin, auch noch die Über­set­zung zu ma­chen. Dann steht dann da je­weils, dass der be­tref­fende Ar­ti­kel lei­der nur auf Deutsch zur Ver­fü­gung steht.

Was du da aber auf Thai siehst, ist un­ser In­tra­net http://intranet.heiniger-net.ch und Web­mail http://mail.heiniger-net.ch — Da­bei han­delt es sich um Dienste von Google, und Google ist na­tür­lich eine in­ter­na­tio­nale Firma, die ihre Pro­dukte in alle Spra­chen der Welt über­setzt hat. Des­halb wer­den alle Texte, die di­rekt oder in­di­rekt von ei­nem Google-Server stam­men, kor­rekt in der je­wei­li­gen Lan­des­spra­che an­ge­zeigt. Und na­tür­lich be­trifft das in un­se­rem Fall nicht nur Web­mail– und In­tra­net, son­dern auch die wei­te­ren Teile von letz­te­rem wie Ka­len­der, Kon­tak­te­liste, Do­ku­mente usw. — Alle diese Dinge habe ich ja nicht sel­ber er­fun­den, son­dern nutze da nur Google-Dienste.

Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Sonntag, der 7. August 2011 von Daniel
Unter: Computer | Keine Kommentare »

Ein ver­geb­li­cher Ver­such, bil­li­ger zu telefonieren

Meine Frau Herta be­treibt in Wet­tin­gen eine Pra­xis für klas­si­sche Ho­möo­pa­thie. Dort hat Sie ei­nen Swisscom-Telefonanschluss, und dort steht auch ein Com­pu­ter zum Schrei­ben von Rech­nun­gen. Mit die­sem Com­pu­ter möchte sie auch gerne ge­le­gent­lich ins In­ter­net, etwa zum Mai­len. Da wir beide be­reits Zu­hause ei­nen Cablecom-Anschluss ha­ben und da­mit sehr zu­frie­den sind, habe ich ihr ei­nen sol­chen auch für die Pra­xis emp­foh­len. Lei­der hat das zu et­li­chen Ka­la­mi­tä­ten geführt.

Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Samstag, der 30. Juli 2011 von Daniel
Unter: Home stories | Keine Kommentare »

Wie lö­sche ich ein Bild aus Google? — vom Um­gang mit dem Urheberrecht

Frage ei­nes Kun­den von mir:

Gu­ten Tag Herr Hei­ni­ger
Ich möchte ein Bild aus mei­ner Web­seite lö­schen. Die­ses Bild ist ge­löscht auf der Home­page und in der Me­dia­thek mei­nes CMS. Es taucht aber im­mer noch auf, wenn ich in der Google Bil­der­su­che da­nach su­che. Kön­nen Sie mir hel­fen, wie ich die­ses Bild für im­mer und ewig los werde?
Herz­li­chen Dank im Vor­aus und son­nige Grüsse

Meine Ant­wort dar­auf:
Wie ich auf Nach­frage von Ih­rem Chef hörte, be­ka­men Sie Post von ei­nem An­walt, der als Ver­tre­ter des Ur­he­bers des be­tref­fen­den Bil­des Un­ter­las­sung und Scha­den­er­satz for­dert. Sie hat­ten das be­sagte Bild von ei­ner an­de­ren Web­seite her­un­ter­ge­la­den und auf der Web­seite Ih­res Ar­beit­ge­bers ver­wen­det.
Ich weiss nicht, ob Ih­nen das be­kannt ist: Das Ur­he­ber­recht gibt dem Ur­he­ber künst­le­ri­scher Werke weit­ge­hende Frei­heit in die Hand, über die Ver­wen­dung sei­ner Werke frei zu ver­fü­gen. Er darf für je­den Ein­satz Li­zenz­ge­büh­ren ver­lan­gen. Wei­ter­le­sen »

Erstellt am Montag, der 11. Juli 2011 von Daniel
Unter: Computer, Politik | Keine Kommentare »

Improve the web with Nofollow Reciprocity.