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	<title>Heiniger-Net &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Daniels Blog, Hertas homöopathische Praxis, Familien-Webmail...</description>
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		<title>Susan Cain: Die Macht der Introvertierten</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 05:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Susan Caine ist amerikanische Schriftstellerin und Autorin des Buches Quiet: The Power of Introverts in a World That Can’t Stop Talking. Sie hat eine Homepage, auf der unter anderem untenstehendes Manifest nachzulesen ist:  Es gibt ein Wort für “Menschen, die zu sehr im Kopf sind”: Denker. Unsere Kultur bewundert Menschen, die Risiken eingehen, zu recht, aber wir brauchen [...]]]></description>
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<p>Susan Caine ist amerikanische Schriftstellerin und Autorin des Buches <a href="http://www.thepowerofintroverts.com/about-the-book/"  target="_blank">Quiet: The Power of Introverts in a World That Can’t Stop Talking</a>. Sie hat eine <a href="http://www.thepowerofintroverts.com"  target="_blank">Homepage</a>, auf der unter anderem untenstehendes <strong>Manifest</strong> nachzulesen ist: <span id="more-2622"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.thepowerofintroverts.com/wp-content/uploads/2010/05/the_thinker_auguste_rodin-686x1024.jpg" alt="Der Denker von Auguste Rodin" width="148" height="221" /></p>
<ol>
<li>Es gibt ein Wort für “Menschen, die zu sehr im Kopf sind”: Denker.</li>
<li>Unsere Kultur bewundert Menschen, die Risiken eingehen, zu recht, aber wir brauchen auch unsere Acht-gebenden mehr als je zuvor.</li>
<li>Einsamkeit ist ein Katalysator für Innovation.</li>
<li>Simsen ist populär, weil in einer übermässig extrovertierten Gesellschaft jeder sich nach asynchroner, nicht-Angesicht-zu-Angesicht-Kommunikation sehnt.</li>
<li>Wir unterrichten Kinder in Gruppenklassenzimmern nicht, weil das die beste Art des Lernens wäre, sondern weil das konstengünstig ist, und was würden wir denn sonst mit den Kindern tun während alle Erwachsenen bei der Arbeit sind? Wenn Ihr Kind lieber autonom arbeitet und gerne eins-zu-eins sozialisiert, dann ist an ihr nichts falsch, sie passt dann einfach nicht ins Schema.</li>
<li>Die nächste Generation der ruhigen Kinder kann und soll so erzogen werden, dass sie ihre eigenen Stärken kennen.</li>
<li>Manchmal hilft es, vorgespielt-extrovertiert zu sein. Später ist immer noch Zeit, ruhig zu sein.</li>
<li>Aber langfristig ist seinem Temperament gegenüber wahrhaftig zu sein der Schlüssel dazu, Arbeit zu finden, die man liebt, und die wichtig ist.</li>
<li>Jeder leuchtet, wenn er im richtigen Licht steht. Für die einen ist das ein Theaterscheinwerfer, für andere ist es ein Tisch unter einer Leselampe.</li>
<li>Daumenregel für Netzwerkanlässe: Eine echte neue Beziehung ist mehr wert als eine Hand voll Visitenkarten.</li>
<li>Es ist in Ordnung, die Strassenseite zu wechseln, um Small Talk aus dem Weg zu gehen.</li>
<li>“Ruhige Führung” ist kein Widerspruch in sich.</li>
<li>Das universelle Sehnen nach dem Himmel ist nicht so sehr die Sehnsucht nach der Unsterblichkeit sondern vielmehr der Wunsch nach einer Welt, in der jedermann immerzu freundlich ist.</li>
<li>Wenn die Aufgabe der ersten Lebenshälfte ist, nach da draussen zu gehen, dann ist die Aufgabe der zweiten Lebenshälfte, zu verstehen, wo man gewesen ist.</li>
<li>Liebe ist essentiell, Geselligkeit ist optional.</li>
<li>“Auf sanfte Art kannst du die Welt erschüttern.” — Gandhi</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Lektion in Ökonomie oder Lektion in Arithmetik?</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/2389</link>
		<comments>http://heiniger-net.ch/archives/2389#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 06:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel entstand aufgrund einer von Pierre Foglia am 16. Mai 2009 in der kanadischen Zeitung “La Presse” erzählten Geschichte. Das überraschende Ergebnis erlaubt es, die Logik der Ökonomie besser zu verstehen. Vielen Dank an den Autor. Die folgende Geschichte begibt sich also in einem Dorf, das vom Tourismus lebt. Nur hat es, aufgrund der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://heiniger-net.ch/blog/wp-content/uploads/2011/11/02_Pierre_Sfoglia.jpg" ><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2402" title="Pierre Foglia" src="http://heiniger-net.ch/blog/wp-content/uploads/2011/11/02_Pierre_Sfoglia-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dieser Artikel entstand aufgrund einer von Pierre Foglia am 16. Mai 2009 in der kanadischen Zeitung “La Presse” erzählten Geschichte.</p>
<p>Das überraschende Ergebnis erlaubt es, die Logik der Ökonomie besser zu verstehen. Vielen Dank an den Autor.</p>
<p><span id="more-2389"></span><img class="alignright size-medium wp-image-2392" title="Village" src="http://heiniger-net.ch/blog/wp-content/uploads/2011/11/01-village-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" />Die folgende Geschichte begibt sich also in einem Dorf, das vom Tourismus lebt. Nur hat es, aufgrund der Krise, grade keine Touristen im Dorf. Jeder leiht sich von jedem Geld aus, um zu überleben. Mehrere Monate vergehen ärmlich.</p>
<p>Endlich kommt ein Tourist im örtlichen Hotel an und nimmt sich ein Zimmer. Er bezahlt das Zimmer mit einer 100-Franken-Note.</p>
<p>Der Tourist ist kaum in seinem Zimmer verschwunden, da rennt der Hotelier schon zum Metzger, dem er exakt 100 Franken schuldet. Der Metzger geht alsogleich damit zum Bauern, der ihm das Fleisch liefert. Der Bauer wiederum beeilt sich, seine Schulden bei der Prostituierten zu begleichen, der er noch ein paar Gefälligkeiten schuldig geblieben ist. Die Prostituierte schliesst den Kreis, indem sie ins Hotel geht und dem Hotelier die letzten paar Stundenzimmerbuchungen begleicht.</p>
<p>Als sie die 100-Franken-Note auf die Theke legt, kommt der Tourist herunter, erklärt dem Hotelier, dass ihm das Zimmer nicht gefällt, nimmt sich die Banknote und verschwindet.</p>
<p>Nichts wurde ausgegeben, nichts wurde gewonnen, nichts verloren. Ausser dass jetzt niemand im Dorf mehr Schulden hat.</p>
<p>Und jetzt stellen wir uns vor:</p>
<ul>
<li>Der Tourist ist die G20,</li>
<li>der Hotelier ist die Bank,</li>
<li>der Metzger ist der Staat,</li>
<li>der Bauer ist der Bürger, und</li>
<li>die Prostituierte ist das Darlehen.</li>
</ul>
<p>Die <strong>G20</strong> schütten eine Subvention an die <strong>Banken</strong> aus, die ihre Schulden beim <strong>Staat</strong> zurückzahlen, welcher die Steuern und Abgaben an die <strong>Bürger</strong> zurückerstattet, welche ihrerseits ihre <strong>Darlehen</strong> an die <strong>Banken</strong> zurückzahlen.</p>
<p>RESULTAT: KEINE SCHULDEN MEHR FÜR NIEMAND.</p>
<p>Sind wir nicht grade daran, auf diese Weise die weltweite Finanzkrise zu lösen?</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2394" title="G20 Gipfel in Seoul 2010" src="http://heiniger-net.ch/blog/wp-content/uploads/2011/11/10_G20-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /></p>
<ul>
<li>Darüber sollte man meditieren!</li>
<li>…oder den Fehler suchen!</li>
</ul>
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		<title>Ökologie der älteren Generation</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/2329</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 20:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine alte Frau nahm sich einen Plastiksack für ihre Einkäufe, und die Kassierin warf ihr vor, nicht ökologisch zu handeln. Die Kassierin sagte zu der Frau, dass die Generation der alten Dame den Umweltschutz überhaupt nicht verstünde; dass es ausschliesslich die Jungen seien, die für die alte Generation bezahlen müssten, welche die ganzen natürlichen Ressourcen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine alte Frau nahm sich einen Plastiksack für ihre Einkäufe, und die Kassierin warf ihr vor, nicht ökologisch zu handeln. Die Kassierin sagte zu der Frau, dass die Generation der alten Dame den Umweltschutz überhaupt nicht verstünde; dass es ausschliesslich die Jungen seien, die für die alte Generation bezahlen müssten, welche die ganzen natürlichen Ressourcen verschwendet habe! Die alte Frau entschuldigte sich und erklärte: «Es tut mir leid, wir hatten damals, zu meiner Zeit, keine ökologische Bewegung.» Als sie den Laden verliess, mit unbehaglicher Mine, setzte die Kassierin, eisig, hinzu: “Es sind Leute wie Sie, die auf unsere Kosten die ganzen Ressourcen ruiniert haben. Ist doch wahr, ihr habt damals überhaupt keine Rücksicht genommen auf die Umwelt!”</p>
<p>Die alte Dame wandte ein, dass man damals die Milchflaschen und auch die Colaflaschen in den Laden zurückbrachte. Der Laden hat sie in die Fabrik zurückgeschickt, wo sie gewaschen, sterilisiert, und erneut abgefüllt wurden; man benutzte dieselbe Flasche mehrere Male. Und sie fügte hinzu: Damals, zu meiner Zeit, hat man die Flaschen ganz reell rezykliert, aber man kannte keinen Umweltschutz.</p>
<p><span id="more-2329"></span>Zu meiner Zeit stieg man die Treppe hoch; man hatte keine Rolltreppen in allen Läden oder Lifte in allen Büros. Man ging auch zu Fuss zum Lebensmittelgeschäft an der Ecke. Man nahm nicht das Auto, wenn man sich von einem Ende der Strasse zum anderen fortbewegen wollte. Aber sie haben recht, man kannte den Umweltschutz nicht.</p>
<p>Zu meiner Zeit wusch man die Windeln eines Kleinkinds; man kannte keine Wegwerfwindeln. Man liess die Wäsche draussen an einer Wäscheleine trocknen; nicht in einer Maschine, die viele Kilowatt benötigt. Man benutzte Wind– und Sonnenenergie um die Kleider ganz normal trocknen zu lassen. Aber man kannte den Umweltschutz nicht.</p>
<p>Damals rezyklierte man systematisch die Kleider, indem man sie von einem Bruder oder Schwester zum nächsten Geschwister weitergab. Aber, echt wahr! Man kannte den Umweltschutz nicht.</p>
<p>Damals hatte man höchstens einen TV oder ein Radio im ganzen Haus; nicht einen Fernseher in jedem Zimmer. Und der Fernseher hatte einen kleinen Bildschirm von der Grösse einer Pizzaschachtel, nicht einen Bildschirm von der Grösse des Staates Texas! Aber, das ist richtig! Man kannte den Umweltschutz nicht.</p>
<p>In der Küche war man gut beschäftigt mit den kulinarischen Vorbereitungen der Mahlzeiten; man verfügte nicht über all diese spezialisierten elektrischen Geräte, die es einem erlauben, eine Mahlzeit ganz ohne Aufwand zuzubereiten. Aber, Teufel nochmal, das ist wahr! Man kannte den Umweltschutz nicht.</p>
<p>Wenn man zerbrechliche Teile einpackte, um sie mit der Post zu verschicken, dann benutzte man Polstermaterialien wie Zeitungspapier oder Watte, in Kartonschachteln, die schon einmal benutzt worden waren, und keinen Styropor oder Luftblasen aus Plastik. Sie haben von Umweltschutz geredet, nicht wahr?</p>
<p>Damals benutzte man Ellbogenfett, um den Rasen zu mähen; es gab damals keine selbstfahrenden Benzinrasenmäher wie heute, wo es den Umweltschutz gibt.</p>
<p>Damals reiste man physisch; man musste keine Fitnessklubs besuchen, wo man auf rollenden Teppichen rennen kann, die mit Elektrizität funktionieren. Aber, sie haben recht: Man kannte keinen Umweltschutz.</p>
<p>Zu meiner Zeit trank man Wasser aus dem Brunnen, wenn man Durst hatte; man benutzte keine Wegwerftassen oder –plastikflaschen jedes Mal, wenn man Wasser trinken wollte. Wogegen, seit es den Umweltschutz gibt…</p>
<p>Man füllte die Füllfedern in einem Tintenfass, anstatt einen neuen Kugelschreiber oder neue Tintenpatronen aus Plastik zu kaufen; man ersetzte die einzelnen Rasierklingen, statt den ganzen Rasierer nach jeder Rasur wegzuwerfen. Aber, das ist wahr, man kannte keinen Umweltschutz.</p>
<p>Damals nahmen die Leute den Bus oder die Metro und die Kinder nahmen das Velo um zur Schule zu fahren, statt das Familienauto und Mutti wie einen Taxidienst, der einem Rund um die Uhr zur Verfügung steht, zu benutzen. Hingegen mit dem Umweltschutz!</p>
<p>Zu meiner Zeit benutzten die Kinder denselben Schulranzen mehrere Jahre, die Hefte gingen von einem Schuljahr ins andere über, die Farbstifte, Radiergummis, Bleistiftspitzer und anderes Zubehör wurde benutzt, solange wie es ging, nicht ein neuer Schulzranzen jedes Jahr und die Hefte weggeworfen Ende Juni, neue Farbstifte und Radiergummis mit einem neuen Werbeaufdruck jedes Schuljahr. Aber, sie haben recht, wir kannten keinen Umweltschutz.</p>
<p>Es gab eine Steckdose pro Zimmer, keine Mehrfachsteckdosen um die ganze Palette des elektrischen Zubehörs zu speisen, der für die Jungen heutzutage so unverzichtbar ist, dieselben Jungen, die für 3/4 der Ideen des Umweltschutzes verantwortlich zeichnen.</p>
<p>Zu meiner Zeit, das ist wahr, kannte man keinen Umweltschutz, aber man lebte jeden Tag ein Leben mit Respekt für die Umwelt.</p>
<p>«DAHER, LECKEN SIE  MICH AM A… MIT IHREM UMWELTSCHUTZ !!!»</p>
<p>«Mit den besten Grüssen, meine Dame!»</p>
<hr />
<p>Dieser Text wurde mir per Email zugeschickt. Er gefällt mir so gut, dass ich ihn hier wiederveröffentliche. Falls jemand den Autor kennt, <a href="/contact">bitte teilt mir das mit</a>. Danke!</p>
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		<title>Warum wurde die Reduktion des Umwandlungssatzes der Pensionskassenrenten abgelehnt?</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal frage ich mich schon, wie weit Politiker und Wirtschaftsführer von der Realität der Bevölkerung entfernt sind. Da wundert man sich doch landauf, landab darüber, wie die Schweizer Bevölkerung mit einer Dreiviertelmehrheit die Logik über Bord werfen konnte und verantwortungslos zukünfitgen Pensionierten Geld zuspricht, das diese gar nicht selber erspart haben. Nun ja, wie soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal frage ich mich schon, wie weit Politiker und Wirtschaftsführer von der Realität der Bevölkerung entfernt sind. Da wundert man sich doch landauf, landab darüber, wie die Schweizer Bevölkerung mit einer Dreiviertelmehrheit die Logik über Bord werfen konnte und verantwortungslos zukünfitgen Pensionierten Geld zuspricht, das diese gar nicht selber erspart haben.<br />
Nun ja, wie soll ich sagen: Die Bevölkerung hat in den letzten Jahren anschaulich gelernt:</p>
<ul>
<li>Dass <strong>Reiche </strong>hemmungslos den Steuerwettbewerb ausnutzen und dorthin ziehen, wo sie keine oder nur wenig Steuern zahlen müssen</li>
<li>Oder aber sie hinterziehen gleich ihre Steuern und verschieben ihr Geld heimlich in ein Land mit Bankgeheimnis.</li>
<li><strong>Investmentbanker </strong>verzocken nicht nur ihr eigenes Geld, sondern auch dasjenige ihrer Kunden hemmungslos an der Börse.</li>
<li>Dabei scheuen sie nicht davor zurück, die Kunden mit falschen oder unklaren Versprechungen in Investitionen zu locken, die diese eigentlich gar nicht wollen und auch nicht verstehen, <strong>solange nur der eigene Umsatz und somit der Bonus stimmt</strong>.</li>
<li>In guten Zeiten kassieren sie schwindelerregende Boni und in schlechten Zeiten ist keiner verantwortlich, und <strong>der Steuerzahler trägt die Verluste</strong>.</li>
<li>Das vom Steuerzahler zur Rettung eingeschossene Geld wird so rasch wie möglich absorbiert und zur Fortführung der Bonus-Party eingesetzt. An eine <strong>Rückzahlung </strong>der Rettungsgelder nach erfolgreicher Rettung <strong>denkt </strong>natürlich <strong>keiner</strong>. Wozu auch.</li>
<li>Nachdem der Staat das Führen von Pensionskassenguthaben für alle Arbeitgeber obligatorisch macht, ergattern sich<strong>Versicherungen </strong>so rasch wie möglich ein schönes Teil dieses lukrativen Kuchens. So viel Sparzins wie möglich für die Versicherten zu erwirtschaften liegt nicht in ihrem Interesse, stattdessen wird zusätzliche Rendite lieber als Gewinn abgeschöpft.</li>
<li>Das Führen von eigenständigen Pensionskassen wird durch staatliche Vorschriften so kompliziert gemacht, dass ein Heer von<strong>Finanzberatern </strong>und <strong>Anwälten </strong>nötig wird, die sich hier eine goldene Nase verdienen können. Die Verwaltungskosten gering zu halten liegt nicht in ihrem Interesse, im Gegenteil.</li>
<li><strong>Politiker </strong>lassen sich von der Wirtschaft für irgendwelche Mandate offen oder verdeckt bezahlen und verwandeln sich so vom Volks– zum Interessenvertreter.</li>
</ul>
<p>So ist heutzutage klar: Ich (und viele andere Leute auch) fühlen sich von der Politik nicht vertreten. Ebenfalls ist Ethik und Moral offensichtlich ein Fremdwort geworden für alle diejenigen, die sie sich eigentlich leisten könnten. Warum wird von mir Vernunft, Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit erwartet, wo mir doch von dutzenden von Vorbildern in Politik und Wirtschaft die Hemmungslosigkeit vorgemacht wird? Warum wird von mir (und anderen kleinen Bürgern) Solidarität erwartet, wo es doch immer offensichtlicher ist, dass nur der Eigennutz zählt? Dass alle anderen nur verarscht werden, wo es nur geht?<br />
Na bitte!</p>
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		<title>Für Männer die etwas riskieren</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/1177</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 06:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine besondere Form des Coachings Dieser Artikel erschien in leicht abgeänderter Form unter dem Titel “Manager mit Charakter” in Alpha — der Kadermarkt der Schweiz am 31. 5. 2003. Da der Autor ein Freund von mir ist und ich für den Männerworkshop Simultanübersetzer bin, reproduziere ich den Artikel gerne hier auf meinem Blog. Mit freundlicher Genehmigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine besondere Form des Coachings</h2>
<blockquote><p><img class="size-thumbnail wp-image-1182 alignright" title="Urs Dudle" src="http://www.heiniger-net.ch/blog/wp-content/uploads/2009/03/urs-dudle-150x150.jpg" alt="Dr. Urs Dudle" width="68" height="68" />Dieser Artikel erschien in leicht abgeänderter Form unter dem Titel “Manager mit Charakter” in <a href="http://www.alpha.ch/"  target="_blank"><em>Alpha — der Kadermarkt der Schweiz</em></a> am 31. 5. 2003. Da der Autor ein Freund von mir ist und ich für den <a href="http://maennerworkshop.de"  target="_blank">Männerworkshop</a> Simultanübersetzer bin, reproduziere ich den Artikel gerne hier auf meinem Blog. Mit freundlicher Genehmigung des Autors, Herrn <a href="http://www.heiniger-net.ch/archives/1177#author" title="Urs Dudle" >Urs Dudle</a>.</p></blockquote>
<p><strong>Männerworkshops und Seminare mit Männern entfalten nach­haltige Wirkung und das gerade auch im Hinblick auf den Beruf. Durch ihren ungewöhnlichen, direkten Approach stellen solche Workshops eine spezielle und effiziente aber sehr persönliche Form des Coachings dar. </strong></p>
<p>“Neue Männer braucht das Land!” sang Ina Deter vor ein paar Jahren in ihrem Lied. In Zeiten, wo das Vertrauen in viele unserer Wirtschaftskapitäne erschüttert ist, wird dieser Gedanke gerne wieder aufgenommen. Dieser etwas radikale Ruf mag in uns zwiespältige Gefühle hervorrufen. Tatsache bleibt aber, daß das Thema Mann viel ungenutztes Potential in sich birgt.</p>
<p>In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte der Männerarbeit aufge­zeichnet und ihre Beziehung zu wirtschaftlich relevanten Werten und Fähigkeiten dargestellt. Dieser Verbindung stehen leider oftmals Vorurteile von beiden Seiten im Wege. Richtig aufgebaut kann Männerarbeit für sich alleine stehen oder einem traditionellen Coaching (von Führungskräf­ten) wesentliche Aspekte beifügen, indem sie eine direkte Verbindung zum männlichen Kern aufbaut. Anstatt sich in Zielen, Analysen und Technik zu verlieren steht die Echtheit, die Authentizität im Zentrum. Damit werden brach liegende Energiequellen angezapft, persönliche wie kollektive, wobei vor allem letztere in Freundschaft und Gemeinschaft wurzeln. Erst aus der Echtheit entsteht wirkliche Klarheit, Vision und ein Verantwortungs­bewußtsein, als Chef, als Coach oder einfach als Vater.<span id="more-1177"></span></p>
<p>Vorab noch ein kurzes Wort zu den Frauen. Vieles was hier gesagt wird, gilt natürlich auch für Frauen, für die Menschheit überhaupt. Daß ich hier primär von den Männern spreche, hat damit zu tun, daß die spezifische Arbeit mit Männern das Schwergewicht auf typische männliche Muster legen und mit speziellen Strategien und Methoden der männlichen Natur entgegen kommen kann. Dadurch entsteht ein Raum für Männer. Sinnigerweise haben viele Frauen dafür oft mehr Verständnis als Männer. Die meisten Frauen haben nämlich längst bemerkt, daß sie sich weibliche Räume als Ressourcen schaffen müssen. Im übrigen werden auch die Resultate, die im männlichen Raum entstehen, von den Partnerinnen häufig sehr geschätzt, auch wenn sich dabei öfters herausstellt, daß der kleine Unterschied dann doch etwas größer ausfällt, als Frau sich das gedacht hatte.</p>
<h3>Das kontroverse Thema von der männlichen Identität</h3>
<p>Beginnen wir also kurz mit der Situation von uns Männern heute. Die Spatzen pfeifen es längst von den Dächern, daß die alten Rollen ausgedient hätten und es mangelt nicht an Kritik und Anfeindungen. Gerne und nur allzu schnell kriegen wir dann auch schon die Rezepte vorgesetzt, wie nun Männer zu sein hätten. Presse und Fachliteratur versuchen uns weis zu machen, daß der neue Mann gerade hart oder eben gerade wieder soft und verständig sei, um nach ein paar Jahren das genaue Gegenteil zu lehren. Trends eben, nichts weiter als Fahnen im Wind, von neu eigentlich keine Spur.</p>
<p><em>Robert Bly</em> hat in <em>Eisenhans</em><a href="#eisenhans">1</a>, seinem Klassiker über Männer, gerade den anderen Weg genommen. Er hat zwar einen scharfen Blick für die Gegenwart, im wesent­lichen aber berichtet er, wie Männer in der Vergangenheit und in verschie­denen Kulturen gelebt haben respektive immer noch leben. Es finden sich erstaunliche Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede. Anhand des Grimm-Märchens <em>Eisenhans</em> untersucht er die verschiedenen Stadien, die ein Mann typischerweise in seiner Entwicklung durchläuft, nennt Beispiele dafür und illustriert, wie solche Phasen in verschiedenen kulturellen Umfeldern gehandhabt wurden.</p>
<p>Spätestens hier kann es Mann dämmern: statt sich über einen stupiden einsei­tigen Trend zu definieren scheint Männlichkeit viel mehr Breite und Tiefe einzuschließen. Alle Modelle von Männlichkeit haben natürlich ihre Grenzen, aber wenn wir schon eines benutzen, dann zum Beispiel jenes, das aus dem Kreis der vier gängigsten männlichen Archetypen besteht. Auf der einen Seite steht da der Vater/König/Chef, der Verantwortung trägt. Er hat Macht und Autorität, bewahrt und schützt die großen Werte. Ihm gegenüber steht als Kontrast der Sohn/Liebhaber/Künstler. Er bindet sich nicht, lehnt Verantwort­ung ab, stellt väterliche Autorität in Frage, macht was ihm paßt. Seine Stärke ist die Kreativität.</p>
<p>Die dritte Figur ist der Krieger/Macher/Manager. Er ist völlig handlungs­orientiert, prescht in einem unbändigen Tempo voran, ist sich häufig nicht wirklich bewußt, was er da gerade anstellt. Ihm gegenüber steht der Magier/Weise/Wissenschaftler der den Durchblick für Sachlage hat, aber gerade deshalb sich oft nicht entscheiden kann oder will, weil ihm die Dinge einfach zu komplex erscheinen.</p>
<p>Als Beispiel zeigt die nachfolgende Tabelle diese vier gängigsten männlichen Archetypen aus dem unternehmerischen Blickwinkel.</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="146"><strong>Typ</strong></td>
<td width="255"><strong>Stärken</strong></td>
<td width="233"><strong>Schwächen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Chef,  Unternehmer<br />
(Vater, König)</strong></td>
<td>Trägt Verantwortung, integriert, entscheidet, leitet,</td>
<td>Autoritäres Gebaren, Machtmiß­brauch, einseitiger Top-Down-Approach</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Schöpfer, Creator<br />
(Sohn, Künstler)</strong></td>
<td>Kreativität, Finden neuer Lösungen, stellt Strukturen und Entscheidungen in Frage</td>
<td>Eigensinn und fehlende Einordnung, mangelnde   wirtschaftliche Ausrichtung</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Manager, Macher<br />
(Krieger)</strong></td>
<td>Handelt, setzt um, Taten statt Worte</td>
<td>Blinder Aktionismus, chronische Reorganisation</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wissenschaftler, Consultant<br />
(Magier, Weiser)</strong></td>
<td>Exakter Analytiker, guter Berater, Wissens­träger</td>
<td>Mangelnde Effizienz und Umsetzung, zu kompliziert</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Archetypen existieren bekanntlich nie als Menschen. Ein Charakter ist immer eine Mischung aus diesen Typen. Im Verlaufe der Zeit aber auch je nach Situation ändert sich diese. Männlichkeit muß man also deshalb als dynamischen Prozeß verstehen, der im Spannungsfeld z.B. dieser 4 grundsätzlichen Arche­typen stattfindet. Die individuelle Mischung ist anfänglich oft einseitig, ändert sich situativ und im Verlaufe der Entwicklung oft drastisch und integriert im besten Fall die Gegensätze zu einem harmonischen Ganzen.</p>
<p>Statt einseitiger Charaktere sind heute in der Wirtschaft teamfähige Chefs, ökonomisch denkende Wissenschaftler und fachkompetente Manager gefragt. Auch in der Männerarbeit geht es nicht um das einseitige Training bestimmter Eigenschaften, wie das oftmals sonst angeboten wird, sondern um ein differen­ziertes Zusammenspiel der männlichen Möglichkeiten zu finden. Statt sich monoman einer Strategie zu verschreiben geht es viel mehr darum, die Breite und Variabilität der eigenen Persönlichkeit zu entdecken und damit neue Ressourcen anzuzapfen.</p>
<h3>Angst und Lüge versus Integrität und Transparenz</h3>
<p>Diese Ressourcen werden aber erst dann wirklich positiv wirksam, wenn sie sich mit Integrität und Wahrheit verbinden. Ansonsten gehen diese Qualitäten in der persönlichen Schwäche oder in persönlichen Machtspielen unter. Transparenz ist hier das Stichwort. Spätestens dann, wenn der rechte Arm einer Unternehmung nicht mehr weiß was der linke tut, untergräbt das Effizienz und Ergebnis nachhaltig. Hundert kleine Lügen ergeben am Ende eine große Lüge. Die ökonomische Quittung dafür folgt bestimmt. Wahrheit und Transparenz aber müssen wir selber schaffen, statt vergeblich auf unseren Vorgesetzten zu warten. Niemand sonst steht dafür ein, wenn nicht gerade ich heute und jetzt. Die Folgen können positiv sein, doch im Extremfall kann mich das auch meinen Job kosten. Garantien gibt es keine.</p>
<p>Hier steht jeder von uns nervös an einer Schwelle. Angst heißt diese Schwelle. Davon redet man im Coachingbereich nicht gerne, weil es zu negativ klingt. Angst hat tausend Gesichter: Nervosität, Dominanz, falsches Selbstbewußtsein, glänzende vordergründige Zahlen, hektische Aktivität, Zigarette und alles andere kleine und große süchtige Verhalten inklusive dem Workaholismus. Entgegen der häufig von Fachleuten vertretenen Auffassung, bin ich der festen Überzeugung, daß man Angst nicht einfach wegkriegt. Alles, was ich nämlich gegen die Angst verwende, ist letztlich nur wieder ein Ausdruck der Angst selber. Ich tue es aus Angst vor der Angst. Ich kann allerdings der Angst begegnen. Das nennt sich dann Mut. Es liegt nur an mir: Entscheide ich mich für das, was richtig ist, vertrete ich es zwar mit aller Diplomatie und dennoch klar oder stimme ich in das Geheul der Wölfe ein? Stehe ich für Transparenz ein, dafür, daß wir sehen und kommunizieren, was wir tun, auch wenn das nicht immer Freude macht, oder versuche ich den eigenen Hintern zu retten, täusche vor, um Bonus und Beförderung zu kriegen.</p>
<p>Letztlich ist es eine grundsätzliche Entscheidung in unserem Leben: Nehme ich mir die Freiheit ehrlich zu sein und meine Grenzen und die der Firma zu sprengen oder beuge ich mich dem Diktat der Angst und beginne mich damit zunehmend in einen Käfig zu sperren, der mir bald nicht mehr erlauben wird, mich so zu bewegen, wie ich es für richtig halte. Damit habe ich nicht nur meinen Aktionsra­dius, sondern auch den der Firma eingeschränkt. Mit dieser grundsätzlichen Entscheidung stehe ich immer alleine, niemand nimmt sie mir ab. In der Männerarbeit wird sie klar aufs Tapet gebracht.</p>
<h3>Maßlosigkeit versus Verantwortung</h3>
<p>Doch kaum habe ich die “Wahrheit” gefunden, so renne ich als typischer Mann schon in die nächste Falle: Als Besserwisser und Apostel, als sogenannter Fach­mann bin ich in stetiger Versuchung maßlos zu werden und damit den Boden der Vernunft zu verlassen und ein offensichtlicher oder ein verkappter Fanati­ker zu werden. Maßlosigkeit dient nicht der Sache, sondern den Machtgelüsten des eigenen Egos. Fanatiker sind typischerweise Männer und es gibt sie in allen Schattierungen vom Turnlehrer bis zum “genial” größenwahn­sinnigen Top-Manager, der seinen Konzern glorreich geradewegs in den Abgrund führt. Eines ist ihnen allen gemeinsam: die guten Absichten, hinter denen sich auch immer wieder verschanzen. Ein angelsächsisches Sprichwort sagt es klar: <em>Der Weg zu Hölle ist gepflastert mit guten Absichten</em>. Gute Absichten alleine sind also nicht genug.</p>
<p>Hier setzt wohl der Hauptpunkt der Männerarbeit ein: Männer sind gefährlich. Was kann man aber tun, damit Männer zwar weiterhin ihre Kraft und Vitalität behalten, ohne daß sie damit Schaden anrichten? Viele Kulturen haben darauf mit einer Initiation, mit einer Einführung von Jungen in die Gemeinschaft der Männer reagiert. Zum einen wird der junge Mann damit aus seiner kindlichen Abhängig­keit von der Mutter geholt und in die Verantwort­ung geführt. Da er nun Teil der männlichen Gemeinschaft ist, muß er sich auch nicht mehr ständig mit halsbreche­rischen Aktionen seine Männlichkeit beweisen. Diese Aufnahme hätte aber keinen echten Wert, wenn er sie nicht durch eine harte Prüfung seiner Kraft und seines Mutes im Verlaufe der Initiation erkaufen müßte. Als Teil dieser Herausforderung wird der junge Mann im Verlaufe dieses Prozesses ver­letzt. Die Verletzung hat aber eigentlich ein anderes, ein primäres Ziel: sie zeigt uns Männern unsere eigenen Grenzen, eben unsere Verletzlichkeit. Sie führt uns vor Augen, daß wir keine Supermänner sind, auch wenn wir uns gelegentlich so fühlen. Schmerz und Verletzung führen zu Mitgefühl und sozialer (und damit auch betrieblicher) Verantwortung zurück. Und genau das ist es, was dem Fanatiker fehlt.</p>
<p>Das Auftreten von Jugendgangs ist ein klares Symptom dafür: Männliche Initiationen fehlen in unserer Gesellschaft fast vollständig. Lamentieren hilft da nichts, reines intellektuelles Verstehen des Prinzips auch nicht. Man muß sie einfach nachholen, völlig unabhängig vom Alter und in einer zeitgemäßen Form. Eigentlich ist es erstaunlich, daß das so einfach ist und auch tatsächlich praktisch funktioniert.</p>
<h3>Einzelkämpfer versus Freundschaft und Teamfähigkeit</h3>
<p>Mit dem Stichwort Aufnahme in die Gemeinschaft der Männer ist ein Schlag­licht auf einen weiteren neuralgischen Punkt geworfen: Männerfreundschaften. Es ist immer wieder erstaunlich wie wir Männer es schaffen, unsere Einsamkeit als helden­haftes Einzelkämpfertum zu verklären und darauf auch noch stolz zu sein. Gerade die sogenannt härtesten Männer haben hier oft die größten sozia­len Ängste. Natürlich sind sie uneingestanden und alle möglichen Vorurteile müssen herhalten, warum der andere nicht der richtige Kumpel sei oder warum Freund­schaft unter Männern ohnehin meist nur stupide und ordinär sei. Aus dieser Sicht werden andere Männer häufig nur als Rivalen erlebt, auch wenn man sich mit ihnen arrangieren muß. Daß man es bei solchen Mitarbeitern nicht gerade mit Teamplayern zu tun hat, und daß damit die ganze Matrix-Organisa­tion für die Katz ist, versteht sich von selbst. Dabei ist Freundschaft doch eigentlich etwas ganz simples. Nur einer steht mir im Wege: ich selber mit meinen Vorurteilen. Während das traditionelle Coaching eher Brutstätten für Eliten schaffen will, geht man in der Männerarbeit gerade den anderen Weg: Eine gute soziale und altersmäßige Durchmischung garantiert, daß ich in einem anderen Workshopteilnehmer garantiert jenen Teil von mir selber antreffe, den ich am wenigsten annehmen kann. Doch die offene Konfrontation und der gemeinsame Prozeß, in dem alle aufeinander angewiesen sind, tun zum Glück das ihrige und viele Vorurteile zerplatzen im Verlaufe des Workshops wie Seifenblasen. In echter Freundschaft hat die ganze Spannbreite von der Riva­lität bis zum Mitgefühl Platz. Zwar sehen sich viele Männer in der Wirtschaft vor allem als Rivalen, paradoxerweise aber fürchten sie sich häufig davor, diese Rivalität auch offen und ehrlich auszutragen. Einstecken und Austeilen ist deshalb ein wichtiges Thema. Wer sich schon immer eine Versachlichung der Diskussionen im Betrieb gewünscht hat, ist hier genau richtig: Wie sollte das klappen, wenn ich nicht zugeben kann, daß der andere die besseren Argumente hat (d.h. ich nicht einstecken kann)? Oder wie, wenn ich schweige, während am Tisch mit hohlen strategischen Begriffen herumgefaselt wird und niemand das Kind beim Namen nennt (d.h. ich nicht austeilen kann)? Was für eine Erleich­terung, wenn die Konfrontation in aller Härte und Fairness stattfinden kann und statt des befürchteten Krieges am Ende Friede und Respekt da sind. Freunde, echte Freunde zu haben ist eine wichtige Ressource. Und das ist die Voraus­setzung für ein echtes Team. Dann kann manchmal auch die berühmte Männer­power entstehen, die etwa bei erfolgreichen Sportteams am Werke ist. Es ist da wo die Gesamtleistung deutlich über der Summe der Einzelleistungen liegt.</p>
<p>Ich habe in diesem Artikel die wichtigsten Aspekte der Männer­arbeit und deren wirtschaftliches Potential aufgezeigt. Zentrale Punkte wie Echtheit, Klarheit, Mut, Kraft, Freundschaft, Gemeinschaft und Integrität werden aus ihrem natürlichen Wesenskern heraus gestärkt. Männerworkshops können für sich allein oder als ergänzendes Element in einem Coaching nachhaltige Wirkung entfalten. Theoreti­sche Ausführungen helfen zwar, zu verstehen und zu motivieren. Workshops die aber wirkliche Veränderungen bringen sollen, müssen natürlich darüber hinaus gehen und einen echten Prozeß ankicken. Die genannten Themen werden hier in einfacher, ja oft simpler Weise direkt erlebbar, eindringlich, hautnah und unausweichlich. Feedback-Runden helfen, das Erlebte zu verstehen und zu integrieren. Da die angeschnittenen Themen sehr persönlich sind und völlig direkt ausgetragen werden, kann diese Art von Workshops nicht einfach verordnet werden. Allenfalls kann man von betrieblicher Seite mit Einführungs­workshops den Wunsch nach dem vollen Programm wecken. Sich aber voll und ganz auf eine solche Charakterschule für Männer einzulassen ist eine ganz persönliche Entscheidung die einem die Firma nicht abnehmen kann noch darf.</p>
<p>Authentizität oder bloß Rezepte, die wahre Bilanz oder eine galante Lüge? Worum soll es gehen in meinem privaten Leben und in der Firma? Das ist nur für Männer die etwas wagen, ganz persönlich wagen. Und was die neuen Männer angeht, so kann es heute schon einen mehr geben, wenn ich es will, und jeden Tag aufs neue.</p>
<p><a href="http://www.maennerworkshop.com/" name="author"></a><em>Der Autor, Urs Dudle (Dr. med.), ist Arzt und arbeitet als Psychiater. Er war früher einige Jahre im Bereich Human Ressources, u.a. in einem global tätigen pharmazeutischen Unternehmen tätig. Zudem arbeitet er im Leitungsteam des Männerworkshops mit. (<a > www.maennerworkshop.com</a>; info@projektb.ch)</em></p>
<p><a name="eisenhans"></a>Bly, Robert: “Eisenhans”, Kindler, München, 1991</p>
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		<title>Vorsicht: Work-Life-Balance kann Ihre Gesundheit gefährden!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 16:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsicherheit als Geschäft Dieser Artikel erschien in Alpha — der Kadermarkt der Schweiz am 28. 2. 2009. Er gefiel mir so gut, dass ich mir die Erlaubnis eingeholt habe, ihn hier auf meinem Blog reproduzieren zu dürfen. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags und der Autorin, Frau Susanne Ziesche. Der Ratgeberboom und die damit verbundene Themenvielfalt korrumpieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Unsicherheit als Geschäft</h2>
<blockquote><p><a href="http://www.heiniger-net.ch/archives/1137#ziesche" ><img class="  alignright" title="Susanne Ziesche" src="/blog/wp-content/uploads/2009/03/susanneziesche.jpg" alt="Susanne Ziesche" width="68" height="68" /></a>Dieser Artikel erschien in <a href="http://www.alpha.ch"  target="_blank"><em>Alpha — der Kadermarkt der Schweiz</em></a> am 28. 2. 2009. Er gefiel mir so gut, dass ich mir die Erlaubnis eingeholt habe, ihn hier auf meinem Blog reproduzieren zu dürfen. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags und der Autorin, Frau <a title="Susanne Ziesche" href="/archives/1137#ziesche">Susanne Ziesche</a><strong>.</strong></p></blockquote>
<p><strong>Der Ratgeberboom und die damit verbundene Themenvielfalt korrumpieren immer öfters Begriffe. Zentrale Anliegen werden oft in einem falschen Kontext diskutiert. Ein Plädoyer für mehr Inhalt und Vernunft.</strong></p>
<p>Zu Beginn der Menschheit gab es Zeitgenossen, die es sich geleistet haben, weniger Anteil am täglichen Überlebenskampf zu haben und anfingen, die Wände der Wohnhöhle zu bemalen, meist mit Jagdszenen; die Grundlage für den Kunstbetrieb und die Zoologie war gelegt. Später gab es welche, die als versklavte Lehrer oder wohlhabende Bürger anfingen, über den Sinn des Lebens und über die rechte Art zu Leben nachzudenken, und die Philosophie war geboren. Die Fragen, mit denen sich diese Vorfahren beschäftigt haben, sind die gleichen, die uns noch heute beschäftigen. Doch die philosophische Auseinandersetzung ist ein recht beschwerlicher Weg der Selbsterkenntnis. <span id="more-1137"></span>So hat meine Disziplin, die Psychologie, in Kooperation mit diversen nicht einschlägigen Berufszweigen überlegt, wie wir diesen Weg popularisieren könnten. Also kreierten wir einen lukrativen Ratgeberboom. Die Schwierigkeit bestand lediglich darin, dass die meisten potenziellen Klienten sich einbildeten, mit ihrem Leben recht gut zurechtzukommen. Hier musste der Hebel angesetzt werden! Nach einschlägigen, als Weiterbildung getarnten Marketingveranstaltungen glauben Generationen von Führungskräften, nicht reden zu können, Chaoten und/oder ungehobelte Tölpel zu sein.<br />
Als Teilnehmer solcher Aktivitäten haben sie ebenfalls gelernt, bereitwillig in sich zu gehen, wenn sie hören, dass man z.?B. keine Angst vor Macht haben müsse, da es von «machen» komme… Bis jemand im Etymologischen Lexikon entdeckt, dass Macht aus dem althochdeutschen “maht” stammt und somit mit mögen, möglich, etwas vermögen verwandt ist; während machen als (Lehm)kneten im Griechischen verwurzelt ist. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich halte lebenslange Weiterbildung, erst recht auf dem persönlichkeitsbildenden Sektor, als eine für jeden Menschen vornehme Aufgabe. Oder mit Oscar Wilde: “Selbstentwicklung ist der Sinn des Daseins.”</p>
<p><strong>Trends als Schlüsselreiz</strong><br />
Mein Angriff richtet sich gegen die Inflation sogenannter Weiterbildungsevents und die damit verbundene Sprachverhunzung. Es werden Modebegriffe kreiert, die wichtige Inhalte für einen Trend aufgreifen, um dann, wie eine Herde, die von einer abgegrasten zur nächsten Wiese getrieben wird, sich einem neuen Thema zuzuwenden. Dass diese Vermarktungsstrategie mit Anglizismen optimal funktioniert, versteht sich. Nützlich ist auch, sich der ökonomischen Terminologie zu bedienen, dann klingt es gewinnträchtiger (wenn auch menschenverachtender), wie z.?B. Human Capital. Und fröhlich wird die Rendite von Menschen berechnet! Was gar nicht verwundert, da wir schon umgangssprachlich in Beziehungen investieren, Kinder anschaffen und die altmodische Mutter durch die Familien managerin ersetzen. Seit einer guten Weile ist Selbstmanagement, insbesondere Work-Life-Balance, der Renner am Ratgebermarkt.<br />
Noch wird die Festlegung von Qualitätsmassstäben für das Leben und deren Quantifizierung diskutiert und damit die Definition, was lebenswertes Leben sei, wie auch die Frage (kein Problem!), was zu tun sei bei mangelnder Qualität. Eine ethische Antwort dürfte es darauf schwer geben. Dabei fing es gar nicht übel an: Aus der antiken Tugend der Gelassenheit wurde Lebensbalance — da konnte man sich fast vorstellen, dass es um das Gleichgewicht verschiedener Lebensbereiche geht. Es ist spannend zu diskutieren, welche Bereiche dazu gehören, wie diese Ausgewogenheit in der Lebensspanne zu erreichen ist und welche Grenzen einer solchen Balance gegeben sind.</p>
<p><strong>Sprache beeinflusst Denken</strong><br />
Richtig wütend macht allerdings, wenn quasi als Light-Version eine Work-Life-Balance gepriesen wird. Die Gegenüberstellung der Begriffe Leben und Arbeit deutet einen Gegensatz an, wonach Arbeit kein Leben und Leben keine Arbeit ist. Mag diese Ansicht gut zur Freizeitgesellschaft passen, krank ist es trotzdem! In der politischen Diskussion argumentieren wir, wie schädlich und menschenverachtend Entfremdung sei. In dem Kontext Work-Life-Balance erheben wir entfremdete Arbeit zum erstrebenswerten Ziel?! Selbstverständlich kann erwidert werden, dass es sich um eine verkürzte Formulierung, um eine Etikettierung handelt und jeder weiss, was gemeint ist. Wirklich? Ist es nicht eher so, dass sprachliche Ungenauigkeit unsauberes Denken fördert, was in Wechselwirkung noch ungenauere (gefühlte?) Aussagen nach sich zieht? Oder mit Konfuzius: “Wenn die Sprache nicht stimmt, dann ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist. Ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist, so kommen keine guten Werke zustande. Kommen keine guten Werke zustande, so gedeihen Kunst und Moral nicht. Gedeihen Kunst und Moral nicht, so trifft die Justiz nicht. Trifft die Justiz nicht, so weiss das Volk nicht, wohin es Hand und Fuss setzen soll. Also dulde man keine Willkürlichkeit in den Worten. Das ist es, worauf es ankommt.” (in: Buch der Gespräche). Schon die Bezeichnung Freizeit als Abgrenzung zur Arbeit ist für fragwürdig; bedeutet sie doch, dass die andere Zeit unfrei sei. Ich weiss nicht, ob die sozialen Zwänge der Freizeit wirklich geringer sind als die (Sach)Zwänge des Berufs lebens. Hängt es nicht eher von unserer Bereitschaft ab, den eigenen Weg zu gehen?</p>
<p><strong>Falsch interpretierte Dualität</strong><br />
Die Gleichwertigkeit von Privat– und Berufsleben ist eine erstrebenswerte, gesunde Einstellung; sie schärft das Bewusstsein für Prioritäten, hilft Konflikte zu erkennen und trägt zur Integration als soziales Wesen bei. Gerade die aktuelle Diskussion um die Vereinbarkeit von Kindern (Familie) und Karriere verdeutlicht dieses Ringen mit Ansprüchen, Sehnsüchten und Pflichten beispielhaft. Ob eine andauernde quantitative Balance überhaupt möglich ist, sei dahingestellt. Beruf (selbst für Workaholic netto weniger als ein Drittel der durchschnittlichen Lebenserwartung) und Privates gehören zusammen und gestalten mit weiteren Domänen zusammen die Fülle des Lebens. Und angesichts dieser Fülle könnten wir “Lebensgestaltung”, soweit sie in unserer Hand liegt, weniger aufgeregt angehen. Wir sollten aber auf keinen Fall zulassen, dass Arbeit und Leben als Dualität dargestellt werden und Entfremdung zur alltäglichen Realität wird. <br />
Arbeit als Teilmenge des Lebens kann und soll jederzeit und an allen Orten so gestaltet, vermittelt und wahrgenommen werden, dass deren Sinn erlebbar und nachvollziehbar wird: “Wer (…) ein Warum weiss, erträgt auch das Wie.” (Nietzsche) Wäre dies nicht ein lohnenswertes Event-Thema — mit hoffentlich sinnstiftenden, verständlichen und klaren Formulierungen?</p>
<p><em><a name="ziesche"></a><br />
Susanne Ziesche ist Diplom-Psychologin und in der Führungskräfteentwicklung tätig (<a href="http://www.ziesche.ch"  target="_blank">www.ziesche.ch</a>).</em></p>
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		<title>Gemeinsam gegen Armut — Die Milleniumskampagne</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 12:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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<p>Ich bin ja sonst nicht so der politische Typ. Aber kürzlich hat mich jemand auf eine Kampagne aufmerksam gemacht: Bei <a href="http://www.gemeinsamgegenarmut.ch"  target="_blank">gemeinsamgegenarmut.ch</a> handelt es sich um den schweizer Ableger einer internationalen Kampagne, die von der UNO unter dem Namen “Milleniumskampagne” gefördert wird. Die passende deutsche Homepage ist <a href="http://www.millenniumcampaign.de"  target="_blank">hier</a>. Eine weitere Homepage über die Milleniumskampagne ist <a href="http://www.ecohimal.org/uno.htm"  target="_blank">hier</a>. Diese acht Ziele halte ich für sinnvoll und wichtig, selbst wenn man über einzelne Dinge diskutieren kann. Beispielsweise werde ich das Gefühl nicht los, dass Entwicklungshilfe in vielen Ländern wenig bringt, ausser dass sie die Taschen der korrupten Regierungsbeamten oder von mafiösen Organisationen füllt. Nichtsdestotrotz soll man es wohl immer wieder versuchen, weil die Ungerechtigkeit und Chancenungleichheit auf dieser Erde halt nach wie vor frappant ist.</p>
<p><a href="http://www.gemeinsamgegenarmut.ch"  target="_blank"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" title="www.gemeinsamgegenarmut.ch" src="http://www.gemeinsamgegenarmut.ch/images/stories/denkzettel/banner/rectangle.gif" border="0" alt="www.gemeinsamgegenarmut.ch" width="250" height="170" /></a></p>
<p>Immerhin ist ein kleiner Lichtblick, dass durch die gerade eben abgeschlossenen Wahlen in den USA die schlimmsten Republikaner an Macht verloren haben und die Demokraten wieder eine Gelegenheit erhalten, zu Beweisen, dass es auch anders geht.</p>
<p>Ich empfehle, mitzumachen bei <a href="http://www.gemeinsamgegenarmut.ch"  target="_blank">gemeinsamgegenarmut.ch</a> und die Ziele zu unterstützen.</p>
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		<title>La crise n’existe pas?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 11:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Finanzkrise? Ja, natürlich gibt es sie. Aber ich selber habe dazu nichts zu sagen, weil ich von Finanzen nichts verstehe. Ich habe auch kein signifikantes Vermögen, das ich an der Börse oder sonstwo verzocken könnte. Die einzigen Aktien, die ich besitze, sind diejenigen, die ich von der UBS (als damaliger Mitarbeiter einer UBS-Tochterunternehmung) vor etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Finanzkrise? Ja, natürlich gibt es sie. Aber ich selber habe dazu nichts zu sagen, weil ich von Finanzen nichts verstehe. Ich habe auch kein signifikantes Vermögen, das ich an der Börse oder sonstwo verzocken könnte. Die einzigen Aktien, die ich besitze, sind diejenigen, die ich von der UBS (als damaliger Mitarbeiter einer UBS-Tochterunternehmung) vor etwa 10 Jahren günstig bekommen habe. Sie sind nach einem netten Höhenflug wieder so viel Wert, wie ich vor 10 Jahren dafür bezahlt habe. Wenns hoch kommt. Deshalb: Fragt mich nicht, was ich über die Finanzkrise denke oder welche Möglichkeiten es gibt zur Lösung. Ich denke nichts dazu, ich habe keine Meinung, ich bin bisher kaum betroffen gewesen. Vielleicht führt es zu einer weltweiten Rezession und vielleicht verliere ich deswegen irgendwann meine Stelle. Wenn es soweit ist, ist es schlimm genug, und dann werde ich mich halt um einen neuen Job bemühen. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Ausser vielleicht dass vermutlich diejenigen Leute am meisten Geld verloren haben, die auch am meisten gezockt haben.</p>
<p>Andere haben mehr zu sagen. Und das sogar auf humorvolle Weise. Irgendwo bin ich auf dieses Video hier gestossen, das ich jedem empfehle. Kabarettist Butzko versteht scheints nicht viel von Finanzen. So glaubte er, dass der Einlagensicherungsfonds ein Subventionsprogramm für orthopädisches Schuhwerk sei, bis er sich dann etwas eingehender mit der Kreditkrise beschäftigte und schwuppsdibups wurde eine Kabarett-Einlage draus. (<a href="http://blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/humor-am-sonntag/"  target="_blank">den Hinweis auf dieses Video habe ich auf diesem Blog gefunden</a>).</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/6wFqr6P-8rw&amp;rel=1&amp;border=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6wFqr6P-8rw&amp;rel=1&amp;border=0" /></object></p>
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