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	<title>Heiniger-Net &#187; Computer</title>
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	<description>Daniels Blog, Hertas homöopathische Praxis, Familien-Webmail...</description>
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		<title>Mac gegen PC</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 23:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Linux und Unix sind nicht dasselbe. Mac-OS ist Unix, nachdem Steve Jobs einen grossen Misthaufen darauf hinterlassen hat, und wenn du mal einen 800.- Computer kaufst für mindestens 1200.-, dann hinterlässt er einen Misthaufen auf dir. Ich kann verstehen, dass du bittere Gefühle hast über die unterstellte finanzielle Vergewaltigung, daher darfst du mich gerne einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Linux und Unix sind nicht dasselbe. Mac-OS ist Unix, nachdem Steve Jobs einen grossen Misthaufen darauf hinterlassen hat, und wenn du mal einen 800.- Computer kaufst für mindestens 1200.-, dann hinterlässt er einen Misthaufen auf dir.</p>
<p>Ich kann verstehen, dass du bittere Gefühle hast über die unterstellte finanzielle Vergewaltigung, daher darfst du mich gerne einen Gamer schimpfen ohne Privatleben, selbst wenn du gar nichts über mich weisst. Ich bin sicher, dass du dieses gute Gefühl gut brauchen kannst.</p>
<p>Und der Grund dafür, dass Macs zuverlässiger sind, ist nicht so positiv, wie du denkst. Niemand interessiert sich dafür, Viren für den Mac zu schreiben aus demselben Grund, aus dem keiner gegen Kanada in den Krieg zieht. Die sind eh unbedeutend und spielen keine Rolle, und selbst wenn du es tätest wären Leute, die es täten, Narren.</p>
<p>Jeder Virus erfordert Ressourcen, um ihn zu entwickeln, und deshalb, warum gehst du nicht auf das Ziel los, das sich mehr lohnt. Angenommen, Fort Knox und deine Keksdose hätten vergleichbare Sicherheit. Welches von beiden würdest du überfallen? Es gibt keine besondere Sicherheitsfeatures hinter Macs, PCs werden nur deshalb angegriffen, weil es so viel mehr davon gibt.</p>
<p>Andere Probleme der PCs hängen meistens damit zusammen, dass die Benutzer Idioten sind. Und weil wir einen grossen Marktanteil haben, haben wir auch einen grossen Idiotenanteil. Bei PCs kann der User fast jeden kleinen Aspekt selber ändern. Und häufig hat der User keine Ahnung und macht Sachen kaputt. Macs nehmen dir alle Möglichkeiten aus der Hand, und deshalb ist es auch schwierig, Sachen kaputt zu machen. Denk nur, wieviel Sachen du kaputt machen könntest, wenn du in einem Laufgitter eingesperrt wärst, verglichen damit, wenn du im Pentagon eingesperrt wärst.</p>
<p>Mein fünf Jahre alter XP-Computer hat in dieser Zeit genau 0 Viren eingefangen, ohne dass ich überhaupt ein Antivirusprogramm installiert habe, weil ich kein Idiot war, der jedes Popup-Fenster angeklickt hat und der 2000 Filme mit Limewire heruntergeladen hat. Das grösste Problem, das PCs haben, sind die User, und die uninformierten davon scheinen auf Macs zu wechseln. Viel Spass dabei — all die Ingenieure und Wissenschaftler, die echten Fortschritt in der Welt erreichen, werden weiterhin ihre PCs benutzen.</p>
<hr />
<p>Diesen Artikel habe ich nicht selbst geschrieben, sondern nur übersetzt. <a href="http://failblog.org/2011/12/31/funny-facebook-fails-failbook-mac-vs-pc/"  target="_blank">Das Original ist hier zu finden</a>.</p>
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		<title>Wie kommt man in allen Räumen einer Wohnung (oder einer Firma) ins Internet?</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/2386</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 21:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[LAN-Kabel: Idealerweise arbeitet man mit LAN-Kabeln, weil das die stabilsten und schnellsten Internet-Verbindungen gibt. Das Verlegen von LAN-Kabeln ist aber möglicherweise kompliziert, wenn nicht bereits entsprechende Kanäle etwa in Fensterbrüstungen oder Fussleisten, oder Leerrohre in den Wänden vorhanden sind. WLAN: Wenn man keine Kabel legen kann, versucht man es als nächstes mit WLAN. Diese Funkstrecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li><strong>LAN-Kabel</strong>: Idealerweise arbeitet man mit LAN-Kabeln, weil das die stabilsten und schnellsten Internet-Verbindungen gibt. Das Verlegen von LAN-Kabeln ist aber möglicherweise kompliziert, wenn nicht bereits entsprechende Kanäle etwa in Fensterbrüstungen oder Fussleisten, oder Leerrohre in den Wänden vorhanden sind.</li>
<li><strong>WLAN</strong>: Wenn man keine Kabel legen kann, versucht man es als nächstes mit WLAN. Diese Funkstrecken reichen allerdings nicht weiter als 300 Meter im Freien und durch eine bis maximal drei Mauern (je nach Mauerdicke) in Gebäuden. Ausserdem sind natürlich eine oder mehrere Basisstationen (um eine grössere Fläche abzudecken) erforderlich, sowie müssen die entsprechenden “Kunden” (die Laptops) entsprechende WLAN-Adapter aufweisen oder, falls keine eingebaut sind, mittels USB-WLAN-Stick angesteckt werden.</li>
<li><strong>PowerLine</strong>: Wenn WLAN nicht funktioniert, weil die Distanz zu gross oder die Mauern zu dick sind, dann kann man es mit PowerLine probieren. Damit kommt man ein paar hundert Meter weit innerhalb eines Gebäudes. Es braucht zwei Adapter an verschiedenen Orten, die miteinander über das Stromkabel Verbindung aufnehmen. Vom Empfänger-Adapter zum Laptop kann man dann entweder ein Kabel ziehen, oder man platziert dort wiederum eine WLAN-Basisstation, damit der Laptop mit eingebautem WLAN-Adapter damit auf kürzere Distanz Verbindung aufnehmen kann.</li>
<li><strong>Surf-Stick</strong>: Damit mein man normalerweise einen USB-Stick, der ein Mini-Mobiltelefon ohne Bedienelemente enthält, das nicht für normale Telefonate, sondern nur für die Internet-Verbindung eines Computers bzw. Laptops benutzt werden kann. Dazu muss man normalerweise ein Surf-Abo mit einem Mobiltelefonanbieter wie Swisscom/Sunrise/Orange abschliessen, das dann eine entsprechende Monatsgebühr und/oder Megabyte-Preise beinhaltet. Die Verbindung zum Internet geht dann damit nicht zuerst ins LAN und von dort aus ins Internet, sondern direkt über den Mobiltelefonanbieter. Die Internet-Anbindung ist auch nicht besonders schnell sondern eben so schnell, wie es das Mobiltelefonnetz hergibt.</li>
</ol>
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		<title>Wie soll ich meinen Computer vor Bedrohungen schützen?</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/2356</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 06:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen hat mich ein Freund gefragt: “Nach einem Virenbefall habe ich meinen Computer komplett neu installiert und eingerichtet. Mein altes Antivirenprogramm funktioniert auf dem neuen Windows 7 nicht mehr.  Ich nehme an, ich muss mir ein neues kaufen. Was empfiehlst Du?? Qualität ist hier wichtig!” Und meine Antwort darauf lautet: Da hast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen hat mich ein Freund gefragt: “Nach einem Virenbefall habe ich meinen Computer komplett neu installiert und eingerichtet. Mein altes Antivirenprogramm funktioniert auf dem neuen Windows 7 nicht mehr.  Ich nehme an, ich muss mir ein neues kaufen. Was empfiehlst Du?? Qualität ist hier wichtig!”</p>
<p>Und meine Antwort darauf lautet:</p>
<p>Da hast du natürlich recht. Genau an diesem Punkt ist Qualität am wichtigsten. Und die Auswahl gross und schwierig. Es gibt viele Firmen, die in diesem Bereich Geld verdienen wollen. Erstaunlicherweise kommen Tests von Fachzeitschriften immer wieder zur Erkenntnis, dass erstens alle nur mit Wasser kochen, und dass zweitens überraschend viele Produkte lausig sind und eigentlich ihr Geld nicht wert.</p>
<p>Insbesondere sollte man diese so genannten “Internet Security Suites” vermeiden, die Antivirus, Spam-Schutz, Phishing-Filter, Spyware-Schutz, Personal Firewall und alles mögliche in einem einzigen Produkt vereinen. Die machen dann zwar wirklich all diese Dinge, aber nichts davon wirklich gut. Besser ist es daher, die besten Produkte für die Bedrohungen, die einem wirklich Sorgen machen, auszuwählen und zu benutzen. <span id="more-2356"></span></p>
<ul>
<li><strong>Firewall: <em>ist essentiell.</em></strong> Die im Windows eingebaute Firewall blockt alle Verbindungsversuche von aussen (also aus dem Internet) zuverlässig ab. Sie lässt alle Verbindungsversuche von innen nach aussen durch. Das bedeutet allerdings, dass eine allfällig vorhandene Schadsoftware dann ungehindert “nach Hause telefonieren” kann. Was die kostenpflichtigen Personal Firewalls verhindern wollen. Aber weil das nicht wirklich geht, nerven sie einen dann viel zu häufig mit Rückfragen, ob die eine oder andere Software das jetzt dürfe, und diese Fragen kann der Durchschnittsbenutzer nicht beantworten, weil er sich zuwenig damit auskennt — und so kann er sich Sicherheitslöcher aufmachen, ohne es zu wissen, oder, noch schlimmer, wichtige Funktionen sperren wie etwa den Windows Update. Deshalb:<em><strong> Die vorinstallierte Firewall taugt bestens für diesen Zweck. Zusätzliche Software ist unnötig</strong></em>.</li>
<li><strong>Antivirus:<em> ist essentiell.</em></strong> Hier sollte man zum einen den “Microsoft Windows Defender” installieren als guten Basisschutz, und zusätzlich eine der kostenlos erhältlichen Antivirus-Paketen von AVG oder AVAST besorgen. Ich persönlich benutze seit Jahren AVG und bin damit sehr zufrieden.</li>
<li><strong>Spam-Schutz: <em>Den sollte man besser seinem Email-Provider überlassen.</em></strong> Weshalb ich auch immer mehr dazu übergehe, gar kein besonderes Emailprogramm mehr auf meinen Computern zu installieren, sei es Outlook oder Thunderbird, sondern stattdessen das <em><strong>Webmail</strong></em>–Interface eines guten Emailproviders im Browser benutze. GMX hat einen guten Spamschutz, aber von deren Webmail-Interface bekommt man Augenkrebs. Mit bluewin und anderen habe ich keine Erfahrung. Angenehm und sogar richtig grossartig vom Funktionsumfang her ist Google-Mail. Dasselbe System benutzt übrigens auch sunrise.</li>
<li><strong>Spyware:</strong> Software, die heimlich im Hintergrund Werbung nachlädt und einen bei der Benutzung des PC belauscht, um gezielter Werbung platzieren zu können, ist in den letzten Jahren nicht mehr so ein grosses Problem. Heutzutage kümmern sich die meisten Antivirenpakete auch um Spyware. <em><strong>Extra Software würde ich nicht installieren.</strong></em></li>
<li><strong>Phishing-Filter:</strong> Diese versucht einen davor zu beschützen, Webseiten zu besuchen, die sich beispielsweise als UBS-eBanking-Homepage ausgibt und einen dazu überreden will, das eigene Passwort und TANs preiszugeben.<em><strong> Eine besondere Software würde ich aber nicht installieren</strong></em>, hier reicht der eigene gesunde Menschenverstand (wichtigster Trick: Niemals Links in Emails anklicken, die einen auffordern, irgendwo ein Passwort einzugeben).</li>
</ul>
<p>Hilft dir das?</p>
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		<title>Wir disken Compspeak, Lektion 1 — 3</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/2312</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 16:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist unentschuldbar, dass im Computerzeitalter Wörter wie “löschen” benutzt werden, so als sei eine binäre Datei ein Lagerfeuer im Paläolithikum, in welches drei Neandertaler, um Wasser zu sparen, hineinschiffen! In der ersten Lektion des Kurses “Compspeak disken” wollen wir gleich einmal lernen: Eine Datei wird nicht gelöscht, sie wird deletiert (sprich: diliitiert). Auch von “speichern” wollen wir nicht mehr sprechen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unentschuldbar, dass im Computerzeitalter Wörter wie “löschen” benutzt werden, so als sei eine binäre Datei ein Lagerfeuer im Paläolithikum, in welches drei Neandertaler, um Wasser zu sparen, hineinschiffen! In der<strong> ersten Lektion</strong> des Kurses “Compspeak disken” wollen wir gleich einmal lernen: Eine Datei wird nicht gelöscht, sie wird deletiert (sprich: diliitiert). Auch von “speichern” wollen wir nicht mehr sprechen, denn der moderne User ist kein fränkischer Leibeigener, der zur Erntezeit ein Säcklein Getreide in den windschiefen Vorratsturm seines Herrn trägt. Es muss heissen: “Ich habe gesavt” (sprich: geseiift). Wir verwenden gesavt auch anstelle des veralteten Wortes “verstehen” bzw. “Verstand”. Bitte sprechen Sie nun übungshalber folgende Sätze nach: “Ich habe Kant nicht gesavt.” “Die SVP setzt auf den gesunden Menschensave.” “George W. Bush drückt sich manchmal unsavebar aus.” (Achtung! “Saven” wird von Anfängern oft mit “disken” verwechselt. Merke: Disken = etwas Gesavtes dauerhaft saven, also lernen. Beispiel: “Nicht für die Schule, für das Leben disken wir.”)</p>
<p><strong><span id="more-2312"></span>Lektion 2:</strong> Wir übersetzen die Zeile “Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, es ist der Vater mit seinem Kind” in sauberes Compspeak. Disken Sie bitte zunächst folgende Wörter:</p>
<p>Pentium, der, fem. Pentiumine. Mehrere Bedeutungen: Motor, Vater, Parteivorsitzender. Vgl.: “<em>Christiane Brunner ist Pentiumine der SP</em>, klagte Jean Ziegler, <em>obwohl sie von Politik nichts savt!</em>”</p>
<p>Doubleklicken (sprich: dablclickn), Verb. Bedeutung: etwas bewirken, etwas tun (z.B. schwimmen, reiten, übermässig trinken). Beispiel: “Jean-Pascal Delamuraz, der verstorbene Bundespentium, double-klickte schon am frühen Morgen.”</p>
<p>Subfolder, der. Bedeutung: Arbeitnehmer, Zwerg, Kind, Untertan. Vgl.: “Bei kurvigen Autofahrten doubl-klicken Subfolder manchmal den Wagen voll.”</p>
<p>Download, der. Nacht, Abend. Als Verb: downloaden = übernächtigt sein, düster vor sich hin warten.</p>
<p>Doubleklicken Sie jetzt die besagte Zeile von Goethe in korrektes Compspeak! Mailen Sie Ihre Übersetzung zur Benotung an Kursleiter lreichlin@active.ch</p>
<p><strong>Lektion 3:</strong> Compspeak für fortgeschrittene Disker. Fallbeispiel “Im Taxi”. Kunde: “Guten Download! Mailen Sie mich bitte zum Flughafen.” Fahrer: “Und wohin wollen Sie Double-klicken, wenn man frequently-asked-question darf?” Kunde: “Nach Hollywood.” Fahrer: “Ja klar, jetzt macht’s bei mir Enter! Sie sind doch der megabeite Screen-Shot aus <em>Lüthy &amp; Blanc</em>!” Kunde: “Ja, aber manchmal ist es nicht plug-and-play, megabeit zu sein, saven Sie? Man kann zum Beispiel nicht in ein Taxi einloggen, ohne vom Fahrer gescreent zu werden…” Fahrer: “Aber dafür können Sie doch sicher jeden Download eine andere Frau inputten, haben einen haufen RAM und eine schöne Harddisk mit Swimming-Pool…” Kunde: “Sie saven wirklich gar nichts!” Fahrer: “Ach, lecken Sie mich doch an der Schnittstelle, Sie arroganter Binär!”</p>
<p>Nächste Woche: “Mit Pflanzen compspeaken”</p>
<hr />
<p>Erstveröffentlichung dieses Textes in der Weltwoche im März 2002, in der Kolumne “Moskito” von <a href="http://linusreichlin.de/"  target="_blank">Linus Reichlin</a>. Wiederveröffentlichung hier mit freundlicher Genehmigung des Autors.</p>
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		<title>Warum kommt meine Webseite auf Thai? — wie Webseiten mit Sprachen umgehen</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/2305</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 08:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Bruder hat mich schon vor längerer Zeit gefragt, warum denn eigentlich “unsere Seite” auf Thailändisch angezeigt werde, wenn er es in den Ferien in Thailand aufrufe. Ich verstand erst gar nicht, was er meinte, weil doch heiniger-net.ch gar nicht auf Thailändisch angezeigt wird, sondern höchstens auf Deutsch, Englisch und Französisch. Aber kürzlich hat er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heiniger-net.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/heiniger-net-webmail-auf-thai.png" ><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2306" title="heiniger-net Webmail auf Thai" src="http://www.heiniger-net.ch/blog/wp-content/uploads/2011/08/heiniger-net-webmail-auf-thai-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Mein Bruder hat mich schon vor längerer Zeit gefragt, warum denn eigentlich “unsere Seite” auf Thailändisch angezeigt werde, wenn er es in den Ferien in Thailand aufrufe. Ich verstand erst gar nicht, was er meinte, weil doch heiniger-net.ch gar nicht auf Thailändisch angezeigt wird, sondern höchstens auf Deutsch, Englisch und Französisch. Aber kürzlich hat er mir dieses Bildschirmfoto (Screen-Shot) zukommen lassen, worauf ich endlich sah, was er meinte. Jetzt konnte ich ihm endlich eine sinnvolle Antwort geben. Nämlich diese hier:</p>
<hr />
<p>Lieber Peter</p>
<p>Wenn du von “meiner Homepage” redest, dann denke ich natürlich an http://www.heiniger-net.ch — also meine öffentliche Homepage bzw. mein Blog, das Ding mit dem grünen Balken oben drüber. Und gerade dieses Teil kommt nicht auf Thai sondern nur auf einer der von mir vorgesehenen Sprachen — die da sind: Deutsch, Französisch, Englisch. Wobei jeweils alle “Seiten” in allen drei Sprachen zur Verfügung stehen, weil ich die persönlich selber übersetzt habe — aber nur die wenigsten “Artikel” (das sind die Texte auf der “Home”-Seite), weil ich bei denen meistens zu faul bin, auch noch die Übersetzung zu machen. Dann steht dann da jeweils, dass der betreffende Artikel leider nur auf Deutsch zur Verfügung steht.</p>
<p>Was du da aber auf Thai siehst, ist unser Intranet http://intranet.heiniger-net.ch und Webmail http://mail.heiniger-net.ch — Dabei handelt es sich um Dienste von Google, und Google ist natürlich eine internationale Firma, die ihre Produkte in alle Sprachen der Welt übersetzt hat. Deshalb werden alle Texte, die direkt oder indirekt von einem Google-Server stammen, korrekt in der jeweiligen Landessprache angezeigt. Und natürlich betrifft das in unserem Fall nicht nur Webmail– und Intranet, sondern auch die weiteren Teile von letzterem wie Kalender, Kontakteliste, Dokumente usw. — Alle diese Dinge habe ich ja nicht selber erfunden, sondern nutze da nur Google-Dienste.</p>
<p><span id="more-2305"></span>Welche Sprache eine aufgerufene Webseite anzeigt hängt zum einen davon ab, ob die Webseite selber überhaupt mehrere Sprachen anbietet, und zum anderen davon, welche Sprache in deinem Browser (Internet Explorer, Firefox, Chrome usw.) als “Lieblingssprache” des Benutzers eingestellt ist. In jedem mir bekannten Browser kann man dies irgendwo einstellen, aber es ist bei jedem Browser etwas verschieden.<br />
In dem von mir gerade benutzten (auf deutsch eingestellten) Google Chrome finde ich diese Einstellung in “Google Chrome anpassen” / “Optionen” / “Details” / “Einstellungen für Sprachen und Rechtschreibprüfung”.<br />
Bei meinem (englischen) Firefox finde ich das in “Tools” / “Options” / “Content” / “Languages — Choose your preferred language for displaying pages“<br />
Beim (deutschen) Internet Explorer ist es in “Extras” / “Internet Optionen” / “Sprachen” zu finden.<br />
Bei allen diesen Browsern kann man da jeweils mehrere Sprachen angeben, wobei die Reihenfolge der Sprachen die Priorität angibt. Die oberste Sprache, die auch von einer Webseite angeboten wird, wird angezeigt. Wenn eine Webseite deine oberste eingestellte Sprache nicht beherrscht, dann wird die zweite Sprache genommen, oder noch weiter runter je nach Möglichkeiten der Webseite.</p>
<p>Da du dort offenbar einen thailändischen Computer benutzt, ist im dort installierten Browser vermutlich thailändisch als erste Sprache eingestellt. Das ist für thailändische User natürlich auch sinnvoll. Nur müsstest du halt für deine Zwecke Deutsch und/oder Englisch noch diesem Thailändisch voranstellen, damit dir Webseiten in einer dir angenehmeren Sprache angezeigt werden.</p>
<p>Alles klar? Dann viel Erfolg beim Umstellen der Spracheinstellung.</p>
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		<title>Wie lösche ich ein Bild aus Google? — vom Umgang mit dem Urheberrecht</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/2281</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 19:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage eines Kunden von mir: Guten Tag Herr Heiniger Ich möchte ein Bild aus meiner Webseite löschen. Dieses Bild ist gelöscht auf der Homepage und in der Mediathek meines CMS. Es taucht aber immer noch auf, wenn ich in der Google Bildersuche danach suche. Können Sie mir helfen, wie ich dieses Bild für immer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage eines Kunden von mir:</p>
<blockquote><p>Guten Tag Herr Heiniger<br />
Ich möchte ein Bild aus meiner Webseite löschen. Dieses Bild ist gelöscht auf der Homepage und in der Mediathek meines CMS. Es taucht aber immer noch auf, wenn ich in der Google Bildersuche danach suche. Können Sie mir helfen, wie ich dieses Bild für immer und ewig los werde?<br />
Herzlichen Dank im Voraus und sonnige Grüsse</p></blockquote>
<p>Meine Antwort darauf:<br />
Wie ich auf Nachfrage von Ihrem Chef hörte, bekamen Sie Post von einem Anwalt, der als Vertreter des Urhebers des betreffenden Bildes Unterlassung und Schadenersatz fordert. Sie hatten das besagte Bild von einer anderen Webseite heruntergeladen und auf der Webseite Ihres Arbeitgebers verwendet.<br />
Ich weiss nicht, ob Ihnen das bekannt ist: Das Urheberrecht gibt dem Urheber künstlerischer Werke weitgehende Freiheit in die Hand, über die Verwendung seiner Werke frei zu verfügen. Er darf für jeden Einsatz Lizenzgebühren verlangen. <span id="more-2281"></span>Das betrifft nicht nur textliche Werke wie Bücher und Zeitungsartikel sondern auch und insbesondere Fotos, aber auch Computersoftware, Musik, Filme und andere Dinge. Wenn man also ohne Einwilligung des Urhebers ein Foto von irgendwo hernimmt und auf der eigenen Webseite oder etwa in einer Werbebroschüre oder Prospekt einsetzt, kann man böse Überraschungen, insbesondere finanzielle Forderungen des Urhebers, oder auch Schadenersatzforderungen, erleben. Und nicht nur der Urheber muss einwilligen, sondern aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes auch jede in einem Bild erkennbare Person. Fotos, deren rechtliche Situation nicht sorgfältig abgeklärt ist, für gewerbliche Zwecke (und darunter fällt die Homepage Ihres Arbeitgebers auf jeden Fall) zu verwenden, ist daher äusserst heikel.</p>
<p>Am sichersten fährt man, wenn man a) alles selber fotografiert (dann ist man selber Urheber) und b) darauf achtet, dass keine Personen abgebildet werden. Solche Bilder auf der Homepage oder sonstwo einzusetzen ist jederzeit problemlos möglich.</p>
<p>Wie Sie auch schon festgestellt haben, kann ein Bild der eigenen Homepage an unerwarteten Orten auftauchen (eben etwa in der Google Bildersuche, oder auch auf Facebook) und kann dann von dort möglicherweise nur mit einigem Aufwand oder auch gar nicht wieder entfernt werden. Auch das kann zu grösseren Unstimmigkeiten und Problemen mit dem Urheber führen. Es ist ja grade der Sinn von Suchmaschinen wie Google (aber auch Bing oder Yahoo, und es gibt ja noch viele weitere), dass Texte und Bilder überall gefunden werden können. Da kann man dann nur darauf hoffen, dass Google regelmässig seinen Index auf den neuesten Stand bringt und irgendwann feststellt, dass das Bild, das dort gefunden werden kann, am ursprünglichen Ort gar nicht mehr zu finden ist. Als zusätzliche Stolperfalle erweist sich noch die Tatsache, dass Google sogar ein Archiv über frühere Fundstellen führt und deshalb können alte Webseiten zum Teile selbst Jahre nach ihrer Löschung immer noch in Google gefunden werden.</p>
<p>Ich hatte Ihren Chef schon vor Jahren auf diese Problematik hingewiesen, weil er schon damals das eine oder andere Bild aus dem Internet auf seiner Homepage verwendet hat. Aber wahrscheinlich habe ich ihn nur allgemein auf die Thematik aufmerksam gemacht und es unterlassen, deutlichere Erklärungen abzugeben. Das tut mir leid. Aber inzwischen sind wir ja alle schlauer geworden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen<br />
– Daniel Heiniger</p>
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		<title>Auftragsangebot Überarbeitung einer Access-Datenbank-Lösung — meine Stellungnahme</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/2269</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich hat mich ein Kumpel angefragt: Er hätte da in seinem Job eine Access-Entwicklung Datenbank, welche immer noch nicht gelöst sei, und jemand wie ich könnte das sicher kompetent lösen, und was ich von der Idee halten würde. Hier meine Antwort darauf: Nun, eine solche Access-Entwicklung müsste man natürlich seriös als Entwicklungsprojekt aufziehen mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich hat mich ein Kumpel angefragt: Er hätte da in seinem Job eine Access-Entwicklung Datenbank, welche immer noch nicht gelöst sei, und jemand wie ich könnte das sicher kompetent lösen, und was ich von der Idee halten würde. Hier meine Antwort darauf:</p>
<hr />
<p>Nun, eine solche Access-Entwicklung müsste man natürlich seriös als Entwicklungsprojekt aufziehen mit einer Analysephase, in der die Bedürfnisse/Wünsche/Anforderungen aufgezeichnet und schriftlich festgehalten werden, und zwar so präzise wie möglich, dann eine Offertphase, in der der Aufwand für die Umsetzung geschätzt und ein Preis dafür festgelegt wird. Danach kann das Ding in der Umsetzungsphase gebaut werden. Darauf folgt eine Testphase und am Ende eine Inbetriebsetzungsphase. Und ob Access überhaupt das am Besten geeignete Werkzeug ist für den vorgesehenen Einsatz müsste ebenfalls in der Analyse– und Offertphase genauer untersucht werden. Möglicherweise gibt es andere Ansätze, die noch besser taugen.<span id="more-2269"></span></p>
<p>Selbstverständlich taugt eine Access-Lösung bestens für den “kleinen” Einsatz “unter der Hand” bzw. für Eigengebrauch. Sobald aber mehr als ein paar wenige Leute damit arbeiten sollen, würde ich spontan ein grosses Fragezeichen setzen. Access-Lösungen haben die Tendenz, rasch zu einem nicht mehr wartbaren Moloch zu werden, die dauernd Störungen verursachen und bei der Behebung derselben Daten verlieren. Professionelle Multi-User-Lösungen sehen anders aus. Da entstehen ja auch rasch höhere Ansprüche wie etwa Datensicherheit (keine Verluste bei Systemausfällen), Störsicherheit (die gleichzeitigen Benutzer dürfen sich nicht gegenseitig stören), Wartbarkeit (Änderungen sollen auch nach Jahren noch möglich sein), Zugriffsschutz (nicht jeder Benutzer darf alle Daten sehen), Einbruchschutz (Hackern soll das Leben schwer gemacht werden), Gesetzeskonformität (das Thema kennst du sicher selber auch gut) sowie weitere Dinge, die mir jetzt grad spontan nicht einfallen. Aber natürlich muss man bei jedem Softwaresystem jeden dieser Punkte einzeln bewerten darauf, wie wichtig das ist und wieviel Aufwand in die Beherrschung derselben investiert werden kann und soll.</p>
<p>Schon an diesen Ausführungen siehst du, dass eine seriöse Sache nicht billig ist und dass da auch einiges an Zeit investiert werden will. Falls du also irgendwo ein Kässeli aufmachen kannst, dann kann ich euch gerne bei einer Analyse helfen. Aber bereits sowas kann mehrere Stunden bis Tage Aufwand kosten, was in der Informatik-Industrie gerne auch als eigenständiger Auftrag vergeben und nach Stundensatz abgerechnet wird.</p>
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		<title>Warnung vor Lösegeld-Trojanern</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/2203</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 18:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Heise Security meldet das Auftreten völlig neuer Gefahren durch Viren und Trojaner. Waren solche Dinger früher in erster Linie lästig (weil sie den Betrieb des Computers beeinträchtigten) bis gefährlich (weil sie unter Umständen Daten zerstörten) können heutzutage sogar Lösegeldforderungen ins Haus stehen. Anscheinend gibt es Viren, die vermeintlich die Windows-Lizenz sperren. Um sie wieder freizugeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/security/meldung/Loesegeld-Trojaner-sperrt-scheinbar-die-Windows-Lizenz-1226486.html"  target="_blank">Heise Security</a> meldet das Auftreten völlig neuer Gefahren durch Viren und Trojaner. Waren solche Dinger früher in erster Linie lästig (weil sie den Betrieb des Computers beeinträchtigten) bis gefährlich (weil sie unter Umständen Daten zerstörten) können heutzutage sogar Lösegeldforderungen ins Haus stehen.</p>
<p><span id="more-2203"></span>Anscheinend gibt es Viren, die vermeintlich die Windows-Lizenz sperren. Um sie wieder freizugeben benötigt man einen Freischaltcode, den man nur bekommt, wenn man eine angeblich kostenlose  Telefonnummer anruft. Die Meldung stammt aber nicht von Microsoft, und die Telefonnummer ist natürlich alles andere als gratis. Vielmehr handelt es sich um teure Service-Nummern aus, beispielsweise, Madagaskar. Und die Anrufer werden minutenlang in der Schleife gehalten, um auch tüchtig abkassieren zu können. Ob der Freischaltcode funktioniert, ist nicht bekannt, aber schlimmstenfalls lässt sich das Problem ja immerhin durch eine neue Installation von Windows lösen.</p>
<p>Noch schlimmer ergeht es einen GPCode-Schädling eingefangen hat. Der verschlüsselt nämlich die Dateien des Anwenders. Zur Verschlüsselung wird ein zufälliger Schüssel erzeugt und benutzt, welcher anschliessend mit dem öffentlichen RSA-Schlüssel der Betrüger. Das führt dazu, dass die derart verschlüsselten Dateien nur mit dem geheimen Schlüssel der Betrüger wieder entschlüsselt werden können. Die eingesetzten Verschlüsselungsverfahren entsprechen dem Stand der Technik und lassen sich praktisch nicht knacken. Man kann jetzt die Betrüger kontaktieren und das Lösegeld zahlen, riskiert aber, dass man seine Daten schlimmstenfalls trotzdem nicht freibekommt. Da bleibt dann nur die Hoffnung auf ein möglichst aktuelles Backup.</p>
<p>Die Internet-Betrüger werden immer raffinierter. Somit müssen auch wir Anwender uns immer ernsthafter um den Schutz unserer Computer kümmern und etwa sicherstellen, dass wir einen guten und aktuellen Virenschutz installiert haben — und natürlich die übliche Vorsicht walten lassen und nicht jede Mail öffnen und nicht jede Website besuchen.</p>
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		<title>Empfehlungen für die Arbeit mit dem Computer</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/1855</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 18:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher bestand die Arbeit am Computer darin, die geeignete Software zu beschaffen, sie ab CD zu installieren, und dann damit zu arbeiten. Heutzutage macht man immer mehr direkt im Internet. Deshalb arbeitet man immer mehr nur noch mit einer Software: Mit dem Browser. Einen oder mehrere gute Browser einsetzen Zur Erinnerung: Browser ist der Überbegriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher bestand die Arbeit am Computer darin, die geeignete Software zu beschaffen, sie ab CD zu installieren, und dann damit zu arbeiten. Heutzutage macht man immer mehr direkt im Internet. Deshalb arbeitet man immer mehr nur noch mit einer Software: Mit dem Browser.</p>
<h3>Einen oder mehrere gute Browser einsetzen</h3>
<p>Zur Erinnerung: <em>Browser </em>ist der Überbegriff für die Kategorie von Software, mit der man Webseiten öffnet und somit <em>im Internet surfen geht</em>. Es gibt viele verschiedene Browser, aber die wichtigsten sind der Microsoft <em><strong>Internet Explorer</strong></em> (<a href="http://www.heise.de/security/meldung/Internet-Explorer-bleibt-Sorgenkind-915771.html"  target="_blank">vor</a> <a href="http://www.heise.de/security/meldung/Exploit-fuer-neue-IE-Luecke-952065.html"  target="_blank">dem</a> <a href="http://www.heise.de/security/meldung/Internet-Explorer-Datenklau-durch-zwei-Jahre-alte-Luecke-1073060.html"  target="_blank">seit</a> <a href="http://www.melani.admin.ch/dienstleistungen/archiv/01095/index.html?lang=de"  target="_blank">Jahren</a> <a href="http://www.browser-update.org"  target="_blank">immer</a> <a href="http://www.browsehappy.ch"  target="_blank">wieder</a> <a href="http://www.browsehappy.com"  target="_blank">gewarnt</a> <a href="http://newestbrowser.com"  target="_blank">wird</a>), der <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/"  target="_blank">Mozilla </a><em><a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/"  target="_blank"><strong>Firefox</strong></a></em> (er hat inzwischen viele Anhänger), der <a rel="nofollow" href="http://www.apple.com/de/safari/"  target="_blank">Apple </a><em><a rel="nofollow" href="http://www.apple.com/de/safari/"  target="_blank"><strong>Safari</strong></a> </em>(für alle Mac– und iPhone-Fans), <a rel="nofollow" href="http://www.google.com/chrome"  target="_blank">Google <em><strong>Chrome</strong></em></a> und <em><a href="http://www.opera.com/download/"  target="_blank"><strong>Opera</strong></a></em>. Eine bequeme Möglichkeit, zusätzliche Browser zu installieren, <a href="http://browserchoice.eu"  target="_blank">bietet Microsoft selber hier an</a> (bzw. MS wurde dazu von der EU Wettbewerbsbehörde gezwungen).</p>
<p>Die Tatsache, dass immer mehr Funktionen im Internet angeboten werden, wird auch als “<a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing"  target="_blank">cloud-computing</a>” bezeichnet, also Computerarbeit in der Wolke. Mit der Wolke ist, eben, das Internet gemeint als mehr oder weniger luftiges Gebilde, das sein Aussehen dauernd ändert.</p>
<h3><span id="more-1855"></span>Emails Online bearbeiten statt in Outlook</h3>
<p>Die im Internet angebotenen Dienste werden auch tatsächlich immer besser und immer günstiger. Beispiel Email: Früher war es klar, dass ein Email-Provider wie bluewin einem ein Postfach zur Verfügung stellt, das nur als kurzzeitiger Zwischenspeicher dient. Als Kunde hat man eine Offline-Email-Software wie etwa Microsoft Outlook Express, oder Mozilla Thunderbird, mit der man regelmässig den Server beim Provider auf neue Mails kontrolliert und jedes neu angekommene Email sofort herunterlädt und dann auf dem Server löscht. Deshalb sind solche Postfächer typischerweise eher klein, typischerweise um 100MB herum. Wenn das Postfach beim Provider voll ist, etwa weil man während den Ferien keine Mails abgerufen hat, dann wird der Empfang von weiteren Emails abgeblockt und der Absender bekommt eine mehr oder weniger aussagekräftige Fehlermeldung.</p>
<p>Heutzutage gibt es Email-Postfächer, die bedeutend mehr Kapazität haben. Etwa bei GMX (1GB) oder Google Mail (7GB). Das entlastet einen von der Aufgabe, die Mails dauernd von der Mailbox zu löschen. Ausserdem verfügen beinahe alle Postfächer heutzutage auch über einen guten Webmail-Client. Will heissen: Man kommt an seine Mails durch Angabe einer http-Adresse und Benutzernamen und Passwort heran. Das bedeutet, dass man wunderbar auch vollständig Online arbeiten kann, ohne die Mails dauernd herunterzuladen und löschen zu müssen.</p>
<p>Mails herunterzuladen ist natürlich sinnvoll als Datensicherungsmassnahme. Ich möchte aber zu bedenken geben, dass auch die heruntergeladenen Daten auf dem eigenen Computer wiederum gesichert werden müssen, wenn man Datenverlust vorbeugen will. Das vergessen viele Leute aber gerne (der Schreibende eingeschlossen).</p>
<p><strong>Mit mehreren Tabs arbeiten</strong></p>
<div>Ein weiterer wichtiger Punkt ist der, dass alle modernen Browser über Tabs (eine Art Karteireiter) verfügen, was nichts anderes bedeutet, als dass mehrere verschiedene Webseiten gleichzeitig wie auf einer eigenen Karteikarte geöffnet werden können und dass man beliebig zwischen den verschiedenen Webseiten hin und her schalten kann.</div>
<p>Ich selber habe daher immer einen Browser geöffnet, momentan arbeite ich am liebsten mit Google Chrome. Im <strong>ersten Tab</strong> befindet sich meine <strong>Google-Mail-Box</strong>. Im <strong>zweiten Tab</strong> habe ich eine eigene kleine Webseite, auf der ich alle Webseiten, die ich regelmässig besuche und die ich für meine tägliche Arbeit brauche, als Link übersichtlich aufgeführt habe. Ich nenne das mein <strong>Intranet</strong> (<a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intranet"  target="_blank">siehe auch Wikipedia zum Begriff <strong>Intranet</strong></a>). Von dort aus klicke ich dann diejenigen Links an, die ich grade brauche, oder öffne ein neues Google-Such-Fenster, in dem ich nach den Webseiten suche, die ich noch nicht in meiner Favoritenliste habe.</p>
<p>Der grosse Vorteil von der Arbeit “in der Cloud” ist natürlich, dass man jeden beliebigen Computer dazu benutzen kann, weil heutzutage jeder Computer mit mindestens einem Browser ausgerüstet ist und die meisten auch über einen Internetanschluss in ADSL-Qualität verfügen, also immer Online sind.  <strong>Es spielt also keine Rolle mehr, welchen Computer und welchen Browser ich benutze: Ich muss mir nur eine einzige Webadresse merken, nämlich die von meinem Intranet. Alles andere finde ich dort.</strong></p>
<h3>Software installieren soweit nötig</h3>
<p>Für die Softwareentwicklung und für Büroarbeiten habe ich natürlich immer noch zusätzliche Software installiert, etwa <a href="http://www.eclipse.org"  target="_blank">Eclipse</a> oder Office (am Arbeitsplatz häufig das teure Microsoft Office, zu Hause taugt aber auch <a href="http://download.openoffice.org/"  target="_blank">Open-Office</a> bestens). Hierfür gibt es übrigens ein praktisches Tool namens <a href="http://ninite.com/"  target="_blank"><strong>Ninite</strong></a>, auf dem einfach die gewünschte Software aus einer Liste auswählt, und dann alles in einem Rutsch installieren kann.</p>
<p>So, und jetzt würde ich mich über euer Feedback freuen. Wie arbeitet ihr? Was funktioniert für euch?</p>
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		<title>Wie archiviere ich meine Daten?</title>
		<link>http://heiniger-net.ch/archives/1849</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage wird immer wieder an mich herangetragen: Wie archiviere ich meine Fotos oder meine Musik oder wichtige Dokumente auf eine wirklich dauerhafte Art und Weise? Welches Speichermedium taugt dafür am besten? CD? DVD? externe Festplatte? USB-Stick? Nun, so einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Es gibt dabei verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage wird immer wieder an mich herangetragen: Wie archiviere ich meine Fotos oder meine Musik oder wichtige Dokumente auf eine wirklich dauerhafte Art und Weise? Welches Speichermedium taugt dafür am besten? CD? DVD? externe Festplatte? USB-Stick?</p>
<p>Nun, so einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Es gibt dabei verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, wenn man sicherstellen will, dass die grossartigen Fotos oder die Musikschätze auch in 10 Jahren noch benutzt werden können. <span id="more-1849"></span>Zum einen braucht man dafür Datenträger, die so lange überleben, ohne die Speicherfähigkeit zu verlieren, und  andererseits ist gar nicht unbedingt klar, ob die Bildbearbeitungssoftware, die es in 10 Jahren gibt, mit den heutigen RAW-Format-Bildern umgehen kann. Oder noch schlimmer, ob das Dateiformat, in dem Apples iTunes-Store die Musik verkauft, in 10 Jahren noch abgespielt werden kann. Da habe ich, ehrlich gesagt, so meine Zweifel.</p>
<p>Archivtaugliche Formate sind meiner Meinung nach nur die verbreitetsten Formate von jedem Typ. Das wäre dann ungefähr:</p>
<ul>
<li>für Bilder: JPG</li>
<li>für Audio: MP3</li>
<li>Für Videos: Hier hat sich noch kein klarer Favorit herausgebildet. Auf diesem Gebiet ist noch einiges in Bewegung.</li>
<li>für Textdokumente: PDF (und hier insbesondere das so genannte PDF/A-Format)</li>
<li>für Tabellen oder ähnlich strukturierte Daten: CSV</li>
</ul>
<p>Wenn es geht, wäre es empfehlenswert, alle Daten in zwei verschiedenen Formaten abzuspeichern. Etwa das Rohdatenformat RAW bei Fotos, so wie es die Kamera liefert, sowie zusätzliche eine JPG-Version. Oder Textdateien im Word-Format .docx sowie zusätzlich als PDF.</p>
<p>Was das Speichermedium betrifft: Hier sollte man auf keinen Fall auf ein einziges Medium vertrauen. Die aktuell klassischen Langfrist-Speichermedien sind:</p>
<ul>
<li>CDs: mit 700MB Speicherkapazität eher klein. CD-Laufwerke wird es vermutlich aber noch lange geben. Daher empfehlenswert. Empfindlich auf Wärme und Feuchtigkeit. Keinesfalls an der Sonne lagern.</li>
<li>DVDs: mit 4GB bis 8GB (doppelseitig) schon brauchbare Kapazität. Je nach Hersteller unterschiedliche Qualität und daher für den Laien kaum abschätzbar, ob auch in Jahren noch lesbar. Vorsicht! Empfindlich auf Wärme und Feuchtigkeit. Keinesfalls an der Sonne lagern.</li>
<li>BDs (Blue Ray Discs): mit 25GB bis 50GB (doppelseitig) gute Kapazität. Noch sehr jung, daher noch keine langfrist-Erfahrungen.</li>
<li>USB Memory Sticks: aktuell bis 256GB Kapazität, gilt als sehr langlebig und zuverlässig. Es stellt sich höchstens die Frage, ob die USB-Schnittstelle irgendwann abgelöst wird durch etwas anderes.</li>
<li>Externe Festplatten: mit aktuell bis 2000GB (2TB) für aktuelle Bedürfnisse beinahe unbegrenzte Kapazität. Bei schonender Behandlung auch langfristig zuverlässig. Achtung, Festplatten sind stoss-, wärme-, und feuchtigkeitsempfindlich. Persönlich halte ich das aber für die verlässlichste Lösung.</li>
</ul>
<p>Früher gerne für diesen Zweck benutzt wurden Disketten und Magnetbänder. Beides muss man aber heute als veraltet ansehen. Wer hat heutzutage noch ein Diskettenlaufwerk in seinem PC?</p>
<p>Grundsätzlich muss man sagen, dass man seine Daten immer auf mindestens drei verschiedenen Datenträgern speichern sollte. Der erste davon ist natürlich der Computer, auf dem man am häufigsten arbeitet, dort braucht man direkten Zugriff. Der zweite ist eine externe Festplatte und der dritte ein Memory Stick oder ein optisches Laufwerk. Nutzen Sie verschiedene Datenträger, um das Risiko zu verteilen.</p>
<p>Idealerweise lagert man einen davon ausser Haus, damit man auch im Katastrophenfall, etwa bei Überschwemmung, Wasserschaden oder Brand, noch etwas in der Hand hat. Vielleicht kann man ein paar DVDs bei Verwandten oder Freunden lagern. Das ist zwar umständlich und erfordert grosses Vertrauen. Davon, die Daten zu verschlüsseln, sollte man hingegen absehen — weil, wer garantiert einem, dass man die Daten in 10 Jahren noch entschlüsseln kann? Dass es die für die Entschlüsselung erforderliche passende Software noch gibt? Man kann aber auch Speicherdienste im Internet dazu benützen, etwa mydrive.ch, jungledisk.com, nomadesk.com, carbonite.com, crashplan.com oder wuala.com.</p>
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