Mein Freund träumt in letz­ter Zeit sehr oft vo…

 

Mel3 hat am 10÷7÷2003 gefragt:
  Mein Freund träumt in letz­ter Zeit sehr oft von mir und auch nur ko­mi­sche Sa­chen wie z. B. das ich mit ihm vor der woh­nungs­tür stehe und ihm z. 1. mal aus hei­te­rem him­mel beim auf­schlies­sen sage, das ich ihn liebe. ich muss dazu sa­gen wir sind noch nicht lange zu­sam­men. Hat das was zu bedeuten?vielleicht das er sich es wünscht oder er ein­fach öfter nette worte von mir braucht? Ich bin näm­lich nicht wirk­lich der typ der so­was sehr oft sa­gen kann. Aber er weiss es. Oder das er oft schon was ge­träumt hat, was dann ein­tritt, aber im­mer mit mir, z. B. das wir im bett lie­gen und ich ihn frage ob er ei­nen schlech­ten tag hat. er ant­wor­tet dann, dass er das al­les schon ge­träumt hat, dass das mal so pas­sie­ren wird, also ein de­ja­vue hat. Sehr ko­misch, könnt ihr mir wei­ter­hel­fen? Das wäre nett. Vie­len Dank im voraus

Daniel_heiniger hat am 5÷9÷2003 geantwortet
  Dein Freund ist of­fen­bar sehr sen­si­bel. Das gibt es häu­fi­ger als man meint, dass Men­schen Vor­ah­nun­gen ha­ben oder träu­men. Meine Frau er­zählt mir auch häu­fig von Din­gen, die sie “ge­spürt” hat, be­son­ders wenn es um mich geht. Z.B. weiss sie häu­fig, dass je­mand aus ih­rem Be­kann­ten­kreis gleich an­ru­fen wird. Dann dau­ert es eine Mi­nute und das Te­le­fon klin­gelt. Hat mich schon voll aus den So­cken ge­hauen.

Das ist mal das eine. Das an­dere ist sein Traum von vor der Woh­nungs­türe. Hier müsste na­tür­lich ein Traum­deu­ter Aus­kunft ge­ben. Meine ei­gene be­schei­dene In­ter­pre­ta­tion wäre, dass ihm sein Un­ter­be­wuss­tes die Bot­schaf­ten gibt, die Du ihm selbst nur sel­ten ge­ben kannst, und ihn da­mit ver­si­chert, dass al­les in Ord­nung ist. Hin­weis an Dich: Es fällt Dir kein Za­cken aus der Krone, wenn Du ihm spon­tan “Ich liebe Dich” sagst (na­tür­lich nur, wenn Du das auch meinst). Wei­tere klei­ner Hin­weis: Män­ner wol­len von ih­ren Frauen ge­braucht wer­den, Frauen wol­len von ih­ren Män­nern be­gehrt wer­den. Des­halb ma­che ich mich so gerne nütz­lich und wechsle die de­fek­ten Glüh­bir­nen. Am liebs­ten na­tür­lich wenn mir meine Frau da­nach sagt, wie sehr sie dank­bar ist, dass ich diese Dinge für sie er­le­dige, und dass sie das selbst nicht könnte (na­tür­lich mit ei­nem Au­gen­zwin­kern, selbst­ver­ständ­lich könnte sie die Glüh­birne auch selbst wech­seln).
  


Herz­li­che Grüsse

 – Da­niel

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